Finanzgeschehen im November

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor wurde verdaut

Die Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten war die zweite große Überraschung nach dem Brexit-Referendum. Von Investoren noch Anfang des Jahres als ein potenzieller Crash-Faktor eingeschätzt, blieb der große Schock aus und die Nachricht wurde von den Märkten schnell verdaut.  Während in den USA zuletzt neue Allzeithochs bei den Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq verzeichnet wurden, da Börsianer mit umfangreichen Investitionsausgaben der Trump-Administration rechnen, gaben global gesehen Staatsanleihen nach. Dies liegt an steigenden Inflationserwartungen in den USA und damit einhergehend der Aussicht auf ein baldiges Anziehen der Zinsen in der weltgrößten Volkswirtschaft. Die Reaktion der Finanzmärkte kann als unerwartet bezeichnet werden und zeigt erneut die Notwendigkeit einer breiten Streuung der eigenen Anlage.

Italien-Referendum im Fokus

Als nächster Unsicherheitsfaktor an den Märkten galt das italienischen Verfassungsreferendum, dessen Ergebnis am 04. Dezember bekanntgegeben wurde. Nachdem die Vorschläge der amtierenden Regierung um Matteo Renzi keine Mehrheit gefunden haben, drohen jetzt Neuwahlen in Italien, die zu einem Wahlsieg des EU-kritischen Beppe Grillo und seiner oppositionellen 5-Sterne-Bewegung führen könnten. Die Fliehkräfte innerhalb Europas würden damit noch verstärkt werden und gleichzeitig eine italienische Staatsschuldenkrise begünstigen. Daraus könnten durchaus Turbulenzen an den Börsen entstehen, auch wenn die Märkte das Ergebnis bislang ruhig aufnahmen.

OPEC beschließt Förderkürzung

Am Rohstoffmarkt sorgte der Beschluss der OPEC vom 30. November, zum ersten Mal seit 2008 die Fördermenge zu begrenzen, für Aufsehen. Durch die Umsetzung dieser im Grunde bereits beschlossenen Einigung legte der Ölpreis kräftig zu. Wie weit die Ölpreise sich von ihren erst im Januar erreichten Mehrjahrestiefs erholen können, bleibt allerdings umstritten. Einerseits soll die Fördermenge ab Januar zunächst nur für sechs Monate begrenzt werden. Andererseits könnten bei wieder höheren Ölpreisen viele Fracking-Ölbohrtürme in den USA wieder ans Netz gehen und so zu mehr Angebot führen.

vaamo-Performance schlägt DAX

Mit einem leichten Rückgang um 0,23% auf Monatssicht im November, hält sich der Deutsche Leitindex DAX weiterhin zurück und verbleibt unter seinem bisherigen Jahreshoch bei rund 10.830 Zählern. Insbesondere die politische Unsicherheit für den europäischen Raum wirkt lähmend und hält die Anteilsscheine der Unternehmen der weiterhin starken deutschen Wirtschaft relativ günstig im Vergleich zu anderen Märkten. Mit einem monatlichen Sparplan können entsprechend mehr Positionen aus dem deutschen Raum aufgebaut werden. Deine vaamo-Portfolien profitierten wiederum zusätzlich von der breiten Streuung, wodurch mit einer Performance von 1,62% in der niedrigsten Risikoklasse und bis 4,23% in der höchsten Risikoklasse der DAX mit einer Performance von -0,23% im November geschlagen werden konnte.

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vaamo wird Vermögensverwalter – was heißt das eigentlich?

Die Überraschung ist gelungen: Seit 30. November ist vaamo BaFin-lizensierter Vermögensverwalter. Doch was bedeutet das für Anleger? Diese und weitere Fragen rund um den Launch von vaamo beantworten die beiden Gründer Dr. Thomas Bloch und Dr. Oliver Vins im Interview:

Vermögensverwalter klingt ja erstmal gut. Warum wollte vaamo eigentlich nicht mehr länger nur Vermittler sein?

Oliver Vins: Für uns war das einfach der nächste Schritt für vaamo, der wichtig war für die Weiterentwicklung unserer Produkte. Wir sehen am Markt den Bedarf nach einer stärkeren Individualisierung und Flexibilität der Produkte und das konnten wir im rechtlichen Rahmen der alten Lizenz nicht so bieten, wie wir es gerne wollten.

Welche Schritte musste vaamo dafür gehen?

Thomas Bloch: Die Lizenz zur Vermögensverwaltung – genauer: der Finanzportfolioverwaltung – wird von der BaFin erteilt. Entsprechend gab es mehrere Gespräche und Prüfungen mit und von der Aufsichtsbehörde. Und dann mussten wir natürlich die Organisationsstruktur, Prozesse und unsere IT-Infrastruktur an das neue Angebot anpassen.

Seit letzter Woche steht die neue Plattform. Da hat sich nun doch mehr geändert, als nur der Look der Seite. Was ist denn jetzt genau anders?

Oliver Vins: Im ersten Schritt ist der Onlinedialog zu Beginn mit dem Kunden umfassender geworden. Das liegt daran, dass der Kunde jetzt nicht mehr nur aus vordefinierten Portfolien wählen kann, sondern auf Basis seines Risikoprofils eine individuelle Strategieempfehlung bekommt. Das Risikoprofil leiten wir aus einem völlig neuartig gestalteten Dialog mit dem Kunden im Chat-Stil ab. Es steht dem Kunden also eine viel breitere Palette an Produkten zur Verfügung. Darüber hinaus findet nicht mehr nur ein jährliches Rebalancing der Portfolien statt, sondern wir überwachen jedes einzelne Portfolio laufend und passen es individuell an. Treu geblieben sind wir unserer Anlagephilosophie: dem passiven Management, hoher Diversifikation, sowie den geringen Kosten.

Welche Vorteile ergeben sich daraus?

Thomas Bloch: In erster Linie ist unser Produkt individueller und flexibler geworden. Wir können so noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen und während dem gesamten Anlagezeitraum näher an ihrer Seite sein. Dadurch, dass sich aber die Kernelemente unserer bisherigen bewährten Anlagestrategie nicht geändert haben, können wir sagen: Wir haben vaamo einfach noch besser gemacht.

Es sind jetzt ja weitere Fonds in die Portfolien aufgenommen worden. Warum?

Oliver Vins: Das lag in dem Wunsch nach einer höheren Flexibilität begründet. Von den fünf Fonds, die wir vorher hatten, sind zwei nach wie vor Bestandteil unserer Portfolien. Dadurch, dass wir alle Fonds von einem Anbieter hatten, waren unsere Streuungsmöglichkeiten in einer Weise beschränkt, die wir jetzt mit unseren neuen Produkten gerne aufbrechen wollten. Die Fonds, die neu dazugekommen sind, wurden aus über 1.000 ETFs und Fonds ausgewählt und ermöglichen uns jetzt eine größere Flexibilität.

Und was passiert mit Kunden, die schon vor dem Launch bei vaamo registriert waren?

Oliver Vins: In erster Linie bleiben die bestehenden vaamo-Konten unberührt. Bestandskunden können aber jederzeit in den neuen Service wechseln. Unser Kundenservice unterstützt dabei gerne. Sie werden dann Schritt für Schritt durch den Migrationsprozess geführt und eventuelle Fragen können so direkt geklärt werden.

Aber Neukunden steht jetzt ausschließlich das neue Produkt zur Verfügung?

Thomas Bloch: Beide Produkte parallel unter der gleichen Marke anzubieten, wäre für Neukunden sehr verwirrend. Das neue Produkt bietet alles, was das alte auch hatte – plus ein paar zusätzliche Vorteile, wie beispielsweise ein individuelles Rebalancing und eine individuelle Anlagestrategie.

Werfen wir zum Schluss nochmal einen Blick hinter die Kulissen bei vaamo, denn so ein Schritt verändert ja auch bei dem Unternehmen selbst einiges. Oder?

Thomas Bloch: Ja definitiv. Der veränderte rechtliche Rahmen hat natürlich Folgen. Wir müssen jetzt anderen rechtlichen Anforderungen gerecht werden, die Anforderungen an unsere IT-Infrastruktur sind gestiegen und wir erhöhen unsere Aktivität im Anlagebereich. Das sind aber alles keine kritischen Punkte, denn wir haben ja bis zum Launch bereits einen Weg unter diesen Aspekten zurückgelegt und – wie man letzte Woche sehen konnte – das auch erfolgreich.

Oliver Vins: Auch nach außen hin verändert sich einiges. Die Vermögensverwaltung bedeutet noch mehr Anknüpfungspunkte im Markt mit Hinblick auf mögliche Partnerschaften. Wir sind stolz darauf, dass vaamo diesen Meilenstein genommen hat.

Während du schliefst: vaamo wird Vermögensverwalter

Was lange währt, wird richtig gut. Dass sich bei vaamo etwas tut, blieb nicht verborgen und vergangene Nacht lüftete sich der Vorhang: vaamo wurde vom Vermittler zum Vermögensverwalter. 

Klingt ja gut, doch wie kam es dazu? Die Diskussion darüber, wer was darf und wer sich wie nennt, hängt vor allem davon ab, welche Lizenz ein Robo Advisor hat. Bislang war vaamo IHK-lizensiert und dadurch nur als Vermittler tätig. Jetzt hat das Unternehmen eine BaFin-Lizenz erlangt und darf Vermögensverwaltung betreiben.

Für das Geschäftsmodell heißt das folgendes: Bislang investierte vaamo das Geld der Kunden in vorher festgelegte Fonds, die je nach Risikoprofil zusammengestellt waren. Der Kunde entschied sich also für ein feststehendes Produkt, wobei zwar im Laufe der Zeit ein Rebalancing stattfand, aber keinerlei Umschichtung in andere Fonds. Ebenso war ein kundenindividuelles Rebalancing nicht möglich.

Die Kunden müssen künftig nicht mehr aus vorgegebenen Portfolien selbst wählen, sondern bekommen eine persönliche Anlagestrategie empfohlen. Mithilfe eines umfassenderen Dialogs ermittelt vaamo gemeinsam mit dem Kunden ein persönliches Risikoprofil, welches sich dann in der Anlagestrategie niederschlägt. Anders als bisher wird bei den Portfolien nicht mehr nur ein jährliches Rebalancing vorgenommen, sondern vaamo überwacht jetzt durchgängig jedes Portfolio und passt es individuell an. Die Anlagestrategie bei vaamo setzt weiterhin auf das bewährte wissenschaftliche Konzept mit den Kernelementen: passives Management, Langfristigkeit, globale Diversifikation und geringe Kosten. Dafür werden weit über 1.000 ETFs und Fonds am Markt laufend analysiert und unabhängig die besten für die Kundenportfolien ausgewählt.

„Der Erhalt der BaFin-Erlaubnis ist ein wichtiger Schritt für vaamo. Als Vermögensverwalter freuen wir uns, jetzt ein noch breiteres Dienstleistungsspektrum den Kunden am Markt anbieten zu können“, freut sich Dr. Thomas Bloch, Gründer und Vorstand der vaamo über den Schritt zum Vermögensverwalter.

„Die veränderte Lizensierung ermöglicht es uns, auf eine viel intensivere Weise an der Seite unserer Kunden zu stehen. Wichtig war es uns aber, dass wir unserem bisherigen Anlageansatz dennoch treu bleiben und die Lizenz nutzen, um noch besser zu werden“, ergänzt Dr. Oliver Vins, ebenfalls Gründer und Vorstand der vaamo.

Artikel dazu u.a.: handelsblatt.com, Extra-Magazin

Wie geht man Geldanlage langfristig strategisch sinnvoll an?

Gerade in der heutigen Zeit mit zunehmender Unsicherheit, wie beispielsweise durch die überraschende Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten und niedrigen Zinsen, gewinnt eine strategisch sinnvolle Herangehensweise an die Kapitalbildung und -sicherung noch mehr an Bedeutung.

Veranschaulicht werden kann ein guter strategischer Ansatz bei der Kapitalanlage am Beispiel Fußball. Viele kennen den Spruch: „Fußball ist ein Spiel, bei dem 22 Spieler hinter einem Ball herjagen und am Ende gewinnt immer Deutschland.“  Dieser Satz stammt noch aus einer Zeit, als das deutsche Nationalteam nicht gerade für Zauberfußball berüchtigt war, sondern vor allem für Effizienz. Während in Nationalteams anderer Länder häufig einzelne Spielmacher herausragten, war es in Deutschland häufig das Team, das gut harmoniert und strategisch agiert. Diese Strategie brachte die deutsche Nationalelf in der ewigen Tabelle der Fußball-Weltmeisterschaften auf den zweiten Rang.

Dieses Erfolgsrezept lässt sich gut auch auf die eigene Anlagestrategie übertragen und erklärt in Grundzügen, wie eine strategisch sinnvolle Geldanlage angegangen werden kann. Ein wichtiges Stichwort lautet: Diversifikation. Selbstverständlich kann mit der Schwerpunktbildung auf einen „Spieler“ oder Wert eine Überperformance erreicht werden. Allerdings entsteht dadurch auch ein größeres Risiko. Warum? Weil ein „Spieler“ schnell auch ausfallen kann und damit dann das gesamte „Spiel“ gefährdet wird. Genauso verhält es sich bei der Geldanlage.

Ein Beispiel: Die Präsidentschaftswahl des Donald Trump hat beispielsweise den Höhenflug der Tech-Werte wie Amazon, Apple und Facebook unterbrochen, da das Silicon Valley gegen Trump war und dieser auch nicht gerade als Tech-Fan bekannt ist. Demgegenüber reagierten Kurse der Old Economy im Dow Jones positiv aufgrund der Spekulationen über massive Infrastruktur-Maßnahmen. Berücksichtige der Anleger in seinem Portfolio nur Tech-Werte, erzielte er hohe Verluste. In dem Moment, wo er seine Kapitalstrategie breit aufstellt, können Verluste viel besser durch andere Werte – wie in diesem Fall beispielsweise Dow Jones-Werte – ausgeglichen werden. Denn das „Team“ aus verschiedenen Werten, die jeweils eigene „Stärken“ aufweisen und unterschiedlich auf Ereignisse reagieren, fängt Verluste nicht nur auf, sondern verhilft zu einer konstant guten Performance.

Der zweite, ebenso wichtige Bestandteil einer strategischen Kapitalanlage ist die Langfristigkeit. Immer wieder passieren weltweit Ereignisse, die kurzfristig die Märkte schwanken lassen. Wer dann in Panik verfällt und entgegen seiner Strategie handelt, läuft mit voller Wucht in die fallenden Kurse und verzeichnet meist hohe Verluste. Statistiken belegen, dass sich die Märkte langfristig immer wieder erholen und Verluste mit der Zeit ausgeglichen werden und am Ende Rendite erzielt werden kann.

Ein langfristiger und diversifizierter Ansatz wie Du sie bei Deinen vaamo-Portfolien vorfindest, lässt Dein Kapital keine zauberhaften Renditensprünge vorführen. Aber Du kannst Dir sicher sein, dass diese Strategie Dich langfristig an Dein Ziel führen wird. Und Deine Nerven werden dabei definitiv geschont.

…und dann kommt es anders, als man dachte.

Das als unwahrscheinlich gehandelte US-Wahlergebnis irritiert die Menschen weltweit. Die Wahl von Donald Trump als neuen Präsidenten der USA beunruhigt auch die Finanzmärkte. Viele Anleger stellen sich nun die Frage: Was tun?

Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr hält ein unerwarteter Wahlausgang die Welt in Atem. Die Ungewissheit darüber, wie sich das Ergebnis auf die Märkte auswirken wird, beunruhigt viele Anleger. Die Flucht nach vorne ist jedoch selten der richtige Weg.

Viel eher empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren. Und dafür gibt es gute Gründe. Zum einen ist noch nicht klar, wie der politische Kurs Trumps tatsächlich aussehen wird. Entsprechend lassen sich die Auswirkungen auf die Märkte nicht skizzieren. Zum anderen bestätigte jüngst das Brexit-Referendum den Spruch: „Politische Börsen haben kurze Beine“. Turbulente Börsenphasen nach politischen Entscheidungen halten in der Regel nicht lange an. Auch beim Brexit-Referendum blieb das befürchtete Marktchaos aus – die weltweiten Märkte verarbeiteten die Entscheidung schnell.

Natürlich bietet das Wahlergebnis aber auch Grund zur Beunruhigung. Doch Anleger mit einem breit diversifizierten und langfristig orientierten Portfolio können der bevorstehenden volatilen Zeit vergleichsweise entspannt entgegenblicken.

Dieser Anlageansatz ist auch eine gute Vorbereitung auf künftige Ereignisse mit einer solchen Tragweite.

Wie wir diesen Ansatz umsetzen, findest du hier.

 

 

Finanzgeschehen im Oktober

Trotz aller Unsicherheiten rund um die Deutsche Bank, den Spekulationen über eine Reduzierung des Volumens des Wertpapieraufkauf-Programmes der EZB, als auch um die bereits in knapp einer Woche stattfindenden US-Präsidentschaftswahlen, zeigten sich die globalen Börsen wenig beeindruckt. Während der MSCI World Index auf Monatsbasis geringfügig abgeben musste, konnten insbesondere die europäischen Börsen weiter zulegen.

Neues Jahreshoch im DAX

Mit einem neuen Jahreshoch zeigte der DAX im Oktober wieder Stärke. Stabilisierend auf die Kapitalmärkte wirkten nicht nur die Bestätigung der Europäischen Zentralbank auf ihrer Sitzung vom 20. Oktober, ihr Wertpapieraufkaufprogramm unverändert fortzusetzen, sondern auch erfreuliche Konjunkturdaten aus der Eurozone. So hat sich die Unternehmensstimmung im gemeinsamen Währungsraum stärker als erwartet aufgehellt. Die Signale eines europaweiten beschleunigten Wirtschaftswachstums und Beschäftigungsaufbaus im vierten Quartal trifft dabei auch auf eine überraschend starke Quartalsberichtssaison der globalen Konzerne.

Unternehmens-Berichtssaison überzeugt

Von den zuletzt 291 Unternehmen die im US-amerikanischen Leitindex S&P 500 gelistet sind, haben 73,5 Prozent die Erwartungen der Analysten übertreffen können. Das liegt nicht nur deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 63,5 Prozent, sondern zeigt auch, dass die Analysten die wirtschaftliche Situation der globalen Unternehmen weit schlechter eingeschätzt haben als sie tatsächlich ist. Selbst bei der Deutschen Bank, die aufgrund einer drohenden Strafzahlung in den USA von mehr als 14 Milliarden US-Dollar das Sorgenkind der Investoren ist, gab es im dritten Quartal eine besser als befürchtete Unternehmensentwicklung. Insgesamt ist es positiv zu bewerten, dass die jüngere globale Erholung an den Finanzmärkten nun verstärkt von positiven Fundamentaldaten untermauert wird.

Langer Atem wichtig

Auch wenn sich aktuell die Börsen wieder von der starken Seite zeigen, können aufgrund der Unsicherheiten, die beispielsweise von der US-Geldpolitik, der US-Präsidentschaftswahl oder auch den globalen Krisenherden ausgehen, die Börsen wieder unter Druck geraten. Anstatt sich allerdings von den kurzfristigen Marktbewegungen euphorisieren oder auch verunsichern zu lassen, gilt es konsequent und gelassen zu bleiben. Das bedeutet, am besten durch einen monatlichen Sparplan bei Deinen vaamo-Anlagen, einen positiven Durchschnittskosten-Effekt und eine hohe Diversifizierung beizubehalten. So kann Dein Kapital auch weiterhin für Dich eine nachhaltige Rendite erwirtschaften. Im Monat Oktober kannst Du Dich dabei über ein Plus von 0,03% in der geringeren, 0,23% in der mittleren und 0,47% in der höheren Risikoklasse freuen.

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Kleiner Kniff, der das Leben sehr erleichtert…

Es gibt vieles, wovon wir nicht genug haben können, was allerdings nicht dazu gehört, sind Passwörter. Sie dienen im Grunde der eigenen Sicherheit, scheinen jedoch eher eine Last darzustellen, als nützliche Helfer zu sein. Jeder von uns kennt doch die ganzen Tipps, die man beachten sollte, wenn man ein Passwort erstellt:

  • Ein möglichst langes Passwort
  • Eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben
  • Im besten Fall sind auch Sonderzeichen vorhanden
  • Und natürlich für jede einzelne Anwendung/Website ein eigenes Passwort
  • Der wichtigste von allen: Passwort nicht aufschreiben

Aber sind wir mal ganz ehrlich, wer beachtet wirklich alle diese Regeln? Wie soll das auch funktionieren? Für viele von uns erscheint doch diese Kombination aus Regeln etwas widersprüchlich. Wie soll man sich bitte 15 Passwörter, welche im optimalen Fall über 10 Zeichen lang sind, aus verschiedensten Kombinationen bestehen, merken, ohne sie sich aufzuschreiben? Daher werden in der Regel entweder die simpelsten Passwörter gewählt (siehe Tabelle unten) oder ein sicheres, welches jedoch Gebrauch in allen Anwendungen findet. Was ja im Endeffekt nichts Anderes bedeutet als dass man die Passwörter sehr leicht „knacken“ kann, oder wenn jemand das eine schwierige Passwort herausfindet, quasi einen Generalschlüssel für unser Online-Leben hat.

Um dort etwas Hilfestellung zu geben, gibt es mittlerweile kleine Helfer, die wir uns auf dem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone installieren können – die sogenannten Passwort-Manager. Sie funktionieren eigentlich relativ simpel. Dazu registrieren wir uns bei einem der verschiedenen Anbieter und legen ein sogenanntes „Masterpasswort“ fest. Das ist ab jetzt das einzige Passwort, welches wir uns merken müssen. Nachdem wir uns erfolgreich registriert haben, müssen wir nur noch unsere Daten, Zugänge und PINs in den Tresor einpflegen.

Eine tolle Funktion dieser Passwort-Manager ist, dass sie auch sichere Passwörter für uns generieren können. Hierzu geben wir nur an, wie sicher das Passwort sein soll. Je komplexer es sein soll, desto wirrer und länger werden die Kombinationen aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen. Ein Vorteil dieser Funktion ist, dass wir uns nicht für jeden Login ein eigenes Passwort überlegen und merken müssen. Diese werden nämlich in dem Passwort-Manager gespeichert.

Ab jetzt können wir uns ganz einfach mit unserem Masterpasswort in jede der hinterlegten Anwendungen einloggen, ohne jedes mal alle Login-Daten kennen zu müssen.

Allerdings haben die Passwort-Manager nicht nur Vorteile.  Wie bereits erwähnt kann man mit einem Masterpasswort alle unserer Daten abrufen.  Außerdem ist bei solchen Programmen auch immer etwas fraglich, wie sicher sie vor Zugriffen von außen sind.

Schwierig bis unmöglich wird es, wenn wir an unsere Daten wollen und unser Masterpasswort vergessen. Daher sollten wir uns vorher gut informieren und auch mit den Risiken beschäftigen.

Vielleicht ist es ja auch sinnvoll Euer vaamo-Passwort aus gegebenem Anlass zu überprüfen und Euren Account sicherer zu machen. Hier findet Ihr einen Link, unter dem verschiedene Anbieter getestet wurden. Dies könnte für Euch eine Hilfestellung bieten.

Hitliste der unsichersten Passwörter 2015

  1. 123456
  2. password
  3. 12345678
  4. qwerty (in Deutschland: qwertz)
  5. 12345
  6. 123456789
  7. football
  8. 1234
  9. 1234567
  10. baseball
  11. welcome
  12. 1234567890
  13. abc123
  14. 111111
  15. 1qaz2wsx
  16. dragon
  17. master
  18. monkey
  19. letmein
  20. login
  21. princess
  22. qwertyuiop
  23. solo
  24. passw0rd
  25. starwars