Wie wählt vaamo eigentlich die Fonds für seine Portfolios aus?

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Eine gute Frage, denn die Auswahl ist groß! Aktuell sind in Deutschland weit über 1.000 Indexfonds und ETFs von rund 20 Anbietern zugelassen. vaamo hat sich von Anfang an auf passive Produkte fokussiert, da diese Vorteile bringen, welche genau zur Anlagephilosophie von vaamo passen. vaamo setzt auf eine breite Diversifikation, einen langfristigen Anlagehorizont und das bei niedrigen Kosten. vaamos Portfolios werden aus über 10 unterschiedlichen passiven Fonds gebildet, welche verschiedene Länder, verschiedene Branchen und verschiedene Anlageklassen abdecken.

Doch wie findet vaamo die richtigen Fonds für seine Portfolios?

Um die richtigen Produkte zu finden, analysiert vaamo anhand klar definierter Kriterien das passive Fondsuniversum. Dabei agiert vaamo völlig unabhängig! Die Erstauswahl erfolgt über einen Katalog von Mindestkriterien, sodass die Anzahl an Fonds für die engere Auswahl bereits deutlich reduziert ist. Die Mindestkriterien sind hierbei ein Anlagevolumen über 100 Millionen Euro, eine physische Replikation, eine Währungssicherung bei Anleihen und eine Ausschüttung der Renditen.

Aber warum genau diese Mindestkriterien?

Größere ETFs sind liquider, haben in der Regel geringere Handelskosten und können günstige Kostenstrukturen gewährleisten. Eine physische Replikation gewährleistet, dass der ETF auch wirklich in die dahinterliegenden Wertpapiere investiert und nicht die Wertentwicklung über synthetische Swaps abbildet, die einem Emittentenrisiko unterliegen. Außerdem sollten Anleihen das Wechselkursrisiko zum Euro abgesichert haben, da die Schwankungen der Währungskurse sonst die Wertentwicklung stark beeinflussen würden. Und schließlich können thesaurierende Fonds aus dem Ausland unter Umständen steuerliche Nachteile haben, weshalb vaamo ausschließlich in ausschüttende passive Fonds investiert.

Und dann?

Die verbleibenden Fonds analysiert vaamo dann weiter und bewertet diese anhand drei weiterer Kriterien: Kosten, Tracking Error und Tracking Difference. Bei den Kosten achtet vaamo neben den Gesamtkosten des Fonds auch auf die einmaligen Handelskosten. Die Devise lautet dabei natürlich: so gering wie möglich. Unter Tracking Error versteht man die Abweichung eines Fonds im Schnitt von seinem Benchmarkindex, die gering sein sollte. Die Tracking Difference bezieht sich auf die Gesamtabweichung des Fonds von seinem Benchmarkindex bezogen auf einem Zeitraum. Für langfristig orientierte Anleger ist die Kenngröße entscheidender als der laufende Tracking Error.

Die Fonds, welche in dem gesamten Verfahren dann am besten abschneiden, nimmt vaamo für seine Kunde in die Portfolios auf. Um sicherzustellen, dass sich auch nur die besten Fonds in den Portfolios befinden, analysiert vaamo laufend. So werden Veränderungen sofort erkannt und die Qualität der Portfolios nach der Anlagephilosophie von vaamo gehalten.

Infos zu dem Konzept, das hinter der Anlagestrategie von vaamo steckt, finden sich hier.

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Finanzgeschehen im Januar

Die internationalen Kapitalmärkte sind freundlich in das neue Jahr 2017 gestartet – kein Vergleich zu dem historischen Fehlstart letztes Jahr. Während sich die Börsen in den USA und Europa auf hohem oder sogar Rekordniveau halten, konnten im Januar insbesondere die Schwellenländer-Börsen kräftig zulegen.

Comeback der Schwellenländer?

Das ist durchaus bemerkenswert, denn in den letzten Jahren haben die Börsen der aufstrebenden Volkswirtschaften geschwächelt. Unter anderem niedrige Rohstoffpreise und Sorgen eines Kapitalabflusses zurück in die USA aufgrund der dort steigenden Zinsen spielten hier eine Rolle. Allerdings zeigt sich, dass trotz der starken Aufwertung des US-Dollar im Januar die Top-Performer der internationalen Börsen die Leitindizes in Argentinien mit einem Plus von mehr als 14%, der Philippinen mit über 7% und selbst des krisengeschüttelten Landes Türkei mit fast 8% sind. Die Performance wird für ausländische Investoren durch Währungsverluste zwar abgeschwächt, nichtsdestotrotz spekulieren einige internationale Investoren scheinbar auf ein Comeback der aufstrebenden Märkte. Den Sorgen eines USD-Kapitalabflusses steht das Potenzial einer besseren Wettbewerbsfähigkeit aufgrund der vergünstigten Währungen gegenüber. Und auch die sich weiter stabilisierenden Rohstoffmärkte könnten den aufstrebenden Ländern positive Impulse liefern.

Trump und Brexit treiben die Kurse

Die Wahl des Donald Trump zum Präsidenten der USA hält die US-Börsen weiterhin auf Rekordniveau. Die Investoren spekulieren zwar auf massive staatliche Konjunkturprogramme, blicken allerdings auch sorgenvoll auf die protektionistische Rhetorik von Donald Trump. Denn die Hoffnungen, dass dem Wahlkämpfer Trump ein moderaterer Präsident Trump folgt, schwinden zunehmend. Allerdings hat das Experiment Trump erst begonnen und wird weiterhin mit Spannung verfolgt werden. In Großbritannien profitieren die Börsen weiterhin von der Abschwächung des britischen Pfunds, der UK-Waren vergünstigt und so den Leitindex FTSE auf ein neues Allzeithoch hob. Die jüngste Entscheidung des höchsten britischen Gerichtes, dass Premierministerin Theresa May das Parlament über die Austrittserklärung aus der EU abstimmen lassen muss, dürfte nicht am Brexit rütteln. Gleichzeitig bestimmte das britische Gericht nämlich, dass Regional-Parlamente nicht befragt werden müssen, worauf die Brexit-Gegner allerdings gehofft hatten. Und so schreitet auch das Brexit-Experiment voran.

Finanzgeschehen im Dezember

Jahresendrally verhilft DAX zu fünftem Gewinnjahr in Folge

An den internationalen Börsen und auch in Deutschland sahen wir einen versöhnlichen Jahresabschluss. Mit der Jahresendrally im DAX von gut 1.000 Punkten alleine im Dezember verabschiedete sich der Deutsche Aktienindex mit einem Jahresplus von knapp 6,9 Prozent von dem Börsenjahr 2016. Damit liegt die Performance auch im Bereich des langjährigen Durchschnittes von rund 8 Prozent. Und dies trotz der vielen im Vorfeld noch als potenzielle Crash-Auslöser gehandelten Ereignisse wie das italienische Verfassungsreferendum vom 04. Dezember. Das zeigt die zunehmende Resistenz der Marktteilnehmer gegenüber wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten.

Italienisches Verfassungsreferendum beeindruckt kaum

Am 04. Dezember entschieden sich die Italiener gegen die Verfassungsreform der amtierenden Regierung, was zu dem von vielen befürchteten Rücktritt von Matteo Renzi als Ministerpräsident führte. Eine heftige Marktreaktion blieb jedoch aus. Auch wenn bei Neuwahlen ein Erstarken der eurokritischen Parteien in Italien droht, wird das Risiko eines Ausscheidens Italiens aus dem Euro als eher gering eingeschätzt.

Notenbanken leiten langsamen Wandel ein

Im Fokus standen im Dezember die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank (EZB). Wie weitgehend erwartet, hob die Federal Reserve ihren Leitzins im Dezember um 0,25 Prozentpunkte auf die Spanne von 0,5-0,75 Prozent an. Bemerkenswert war vor allem die Zinsprojektionskurve der FOMC-Mitglieder. Diese gehen für 2017 nun von 3 statt zuvor 2 Zinsschritten aus. Das ist das erste Mal seit September 2014, dass der erwartete Leitzinspfad vom Offenmarktausschuss nach oben korrigiert wurde, was die Aussicht auf eine steigende Inflationsdynamik in den USA widerspiegelt. Die EZB wiederum verlängerte ihr monatliches Wertpapieraufkaufprogramm um mindestens neun Monate bis Ende Dezember 2017. Das monatliche Volumen soll zwar ab April von 80 auf 60 Milliarden gesenkt werden, dennoch stellt die Ausdehnung des Programmes eine zusätzliche Liquiditätsspritze von 540 Milliarden Euro für die Märkte dar. Die Entscheidungen der beiden bedeutendsten Notenbanken der Welt deuten auf eine gemächliche Änderung der Geldpolitik hin. Von einer Normalisierung, insbesondere im Euro-Raum, kann allerdings noch nicht gesprochen werden, denn die Notenbanker werden sich davor hüten, mit einer allzu schnellen Straffung die zarte konjunkturelle Erholung abzuwürgen.

Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als vorrangige Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden.

Ein Blick in die Glaskugel: Marktausblick für 2017

Wie sagte Joachim Ringelnatz einst: „Sicher ist, dass nichts sicher ist. Und selbst das nicht.“ Dieses Zitat passt wie kaum ein anderes auf all die Ausblicke und Prognosen für Entwicklungen am Finanzmarkt, welche seit Ende des alten Jahres und auch jetzt noch überall zu lesen sind.

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In einer Zeit, in der man kaum prognostizieren möchte, was nächste Woche sein wird, sind Prognosen über 12 Monate hinweg nahezu unmöglich. Mit Blick auf 2016 lässt sich jedoch mutmaßen, dass Unsicherheit die neue Normalität geworden ist. Doch so viele Ereignisse einen 2016 auch staunen ließen, nahezu genauso oft lagen Experten mit ihren Einschätzungen darüber, wie die Märkte reagieren werden, falsch. Wer hätte gedacht, dass sich die Märkte schon zwei Tage nach der überraschenden Entscheidung für den Brexit wieder vollständig erholen würden. Oder, dass die Börsen nach der Trump-Wahl und dem negativen Referendum in Italien neue Höchststände erklimmen würden?

Auch dieses Jahr stehen vor allem in Europa einige politische Entscheidungen an, wie beispielsweise die Präsidentschaftswahl in Frankreich oder die Bundestagswahl in Deutschland. Diese wichtigen Ereignisse können Unsicherheit verbreiten, jedoch weniger auf finanzwirtschaftlicher Ebene. Denn wie 2016 eindrucksvoll gezeigt wurde: Politische Börsen haben kurze Beine.

Natürlich lassen sich auf Basis diverser Entwicklungen einige Mutmaßungen treffen, welche Tendenzen der Markt 2017 zeigen wird. So würden die niedrigen Zinsen und die wachsende Weltwirtschaft für steigende Aktienkurse sprechen. Eine Zinswende in Europa ist eher unwahrscheinlich, wobei in den USA mit einer weiteren Erhöhung des Leitzinses gerechnet werden muss.

2017 wird sicher wieder einige Überraschungen bereithalten. Einige der Themen, die bereits 2016 auf der Agenda standen, werden auch jetzt wieder präsent sein, wie beispielsweise Trump als neuer Präsident der USA oder die weiteren Entwicklungen rund um das Thema Brexit. Doch Prognosen über Marktentwicklungen aufzustellen, die auf Ereignissen basieren, welche noch unbekannt sind, ist schlichtweg unmöglich.

Genau diese Unsicherheit über die Zukunft empfiehlt es Anlegern, ihr Geld breit diversifiziert und langfristig orientiert anzulegen, um allen Eventualitäten am Markt gewappnet gegenüber stehen zu können.

 

Die Inhalte dieses Marktausblicks dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als vorrangige Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden.

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Von der gemeinsamen Reise in eine neue Welt

Wie Klein und Groß gemeinsam loszogen und die Welt veränderten. Ein Gedicht über die Digitalisierung der Finanzindustrie.

Es ist noch gar nicht lange her,
da fragten sich noch viele sehr,
was sich da draußen gerade tut,
denn manche zogen los mit ganz viel Mut,
flink und frech, mit viel Fantasie,
um zu verändern die Finanzindustrie.

Die Großen fingen an zu lachen:
„Was wollt ihr alle denn hier machen?
Ihr seid doch alle viel zu klein,
packt eure Sachen wieder ein!“

Doch Klein und Kleiner blieben stur,
zu sehr störte sie diese alte Kultur.
Sie tüftelten weiter Tag und Nacht,
um zu entdecken, wer wie was macht.

Sie arbeiteten Jahre, Wochen, Stunden,
fielen hin und heilten Wunden.
Doch eines Tages war’s soweit:
Die Instrumente zur Digitalisierungen waren bereit.

Sie machten sich auf, mit Sinn und Verstand,
zogen durchs Land
und wurden bekannt.

Die Großen bekamen staunende Augen
und wollten es erst noch gar nicht glauben.
Da kamen plötzlich ganz schön viele,
alle mit Produkten im FinTech-Stile.

„Das ist doch alles völlig verrückt.
Beruhigt euch, lehnt euch zurück“,
so klangen damals die ersten Reaktionen,
doch aufgewühlt waren die Emotionen.

Oh Schreck:
Die Kunden finden das ja cool.
Und plötzlich wurden die Großen nervös auf dem Stuhl.

Sie überlegten hin und wieder her,
das alles beunruhigte sie sehr.

Da kam ihnen eine Idee.

Die Kleinen schienen zwar verrückt,
doch von den Ideen waren sie entzückt.
So frech und frisch das Thema Geld,
so schnell und einfach die neue Welt.

Die Kleinen kamen die Großen besuchen,
die Großen begannen die Kleinen zu suchen.
Am Ende kamen sie zum Schluss:
Es gibt kein Grund für den Verdruss.

Zusammen kann man viel mehr machen,
es gibt so viele tolle Sachen,
die Groß und Klein allein nicht schaffen,
da hilft es nur, sich aufzuraffen.

Und so rufen sie jetzt, Seite an Seite,
mal harmonisch, mal mit Gestreite,
aber letztlich so laut, wie doch noch nie:
„Willkommen in der digitalen Finanzindustrie.“

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Vermittler, einem Berater und einem Vermögensverwalter?

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Am 30. November hat vaamo den Erhalt der Lizenz als Vermögensverwalter bekannt gegeben. Doch was sind die Unterschiede zwischen einem Vermittler, Berater und Vermögensverwalter? Diese Frage möchten wir Dir hiermit beantworten.

Übergeordnet definieren die drei Bezeichnungen Unterschiede in den angebotenen Finanzdienstleistungen, den gesetzlichen Pflichten, sowie den Zulassungsvoraussetzungen.

Der Vermittler übermittelt einen konkreten Auftrag seines Kunden an die ausführende Bank. Auf Basis Deiner eigenen Entscheidung kannst Du bei Deinem Vermittler ein Finanzprodukt anfragen. Der Vermittler kann Dir weitere Informationen zum Anlageprodukt geben, allerdings nicht prüfen, ob das Produkt Deinen persönlichen und finanziellen Umständen, Deiner Erfahrung, als auch Deinen Anlagezielen entspricht. Nachdem Du das Anlageprodukt erworben hast, ist ein Vermittler auch nicht verpflichtet, die Entwicklung dieses Produktes oder Deines Portfolios zu überwachen. Ob eine BaFin-Lizenz erforderlich ist, hängt von der Art der vermittelten Finanzinstrumente ab.

Der Anlageberater hingegen empfiehlt ein konkretes Anlageprodukt. Im Rahmen der Anlageberatung prüft er, ob ein Produkt für Dich geeignet ist und die einhergehenden Risiken auch für Dich tragbar sind. Die Entscheidung als auch der Erwerb des Produktes liegen aber letztendlich in der Hand des Kunden. Insbesondere nach den bald in Kraft tretenden MiFID2-Regeln, ist der Berater aber angehalten die Geeignetheit der empfohlenen Finanzinstrumente regelmäßig zu beurteilen. Ob eine BaFin-Lizenz erforderlich ist, hängt von der Art der empfohlenen Finanzinstrumente ab.

Ein Vermögensverwalter bietet die Dienstleistung des Portfoliomanagements an. Der Kunde erteilt dem Vermögensverwalter dabei eine Dispositionsvollmacht für das Kunden-Depot. Mit diesem Mandat darf der Vermögensverwalter entsprechend vereinbarter Anlagerichtlinien Anlageprodukte für das Kunden-Portfolio kaufen und verkaufen, allerdings keine Vermögensüberträge oder Überweisungen tätigen. Um die Eignung für die spezielle Dienstleistung der Vermögensverwaltung festzustellen und ganz im Sinne der Kunden-Portfolio-Entwicklung handeln zu können, ist der Vermögensverwalter verpflichtet, umfassende Informationen über die persönlichen Umstände, Kenntnisse und Erfahrungen zu Wertpapieren, finanzielle Verhältnisse, als auch Anlageziele des Kunden, einzuholen. Darüber hinaus ist der Vermögensverwalter verpflichtet, die Entwicklung des Portfolios ständig zu überwachen.

Unser Ziel ist es, Dir beim Thema Geldanlage eine professionelle Anlagelösung zu bieten und dabei den Zugang so einfach wie möglich zu gestalten. Wir wollen Dich vor allem von allen lästigen und zeitraubenden Aktivitäten der Anlage und der Überwachung befreien. Wir glauben, dass wir diesem Ziel mit dem Schritt vom Vermittler zum Vermögensverwalter noch etwas nähergekommen sind.  Dadurch können wir nicht nur eine individuelle Anlagestrategie erstellen und empfehlen, sondern auch laufend in den Portfolien Fonds austauschen und ein individuelles Rebalancing vornehmen.

Finanzgeschehen im November

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor wurde verdaut

Die Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten war die zweite große Überraschung nach dem Brexit-Referendum. Von Investoren noch Anfang des Jahres als ein potenzieller Crash-Faktor eingeschätzt, blieb der große Schock aus und die Nachricht wurde von den Märkten schnell verdaut.  Während in den USA zuletzt neue Allzeithochs bei den Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq verzeichnet wurden, da Börsianer mit umfangreichen Investitionsausgaben der Trump-Administration rechnen, gaben global gesehen Staatsanleihen nach. Dies liegt an steigenden Inflationserwartungen in den USA und damit einhergehend der Aussicht auf ein baldiges Anziehen der Zinsen in der weltgrößten Volkswirtschaft. Die Reaktion der Finanzmärkte kann als unerwartet bezeichnet werden und zeigt erneut die Notwendigkeit einer breiten Streuung der eigenen Anlage.

Italien-Referendum im Fokus

Als nächster Unsicherheitsfaktor an den Märkten galt das italienischen Verfassungsreferendum, dessen Ergebnis am 04. Dezember bekanntgegeben wurde. Nachdem die Vorschläge der amtierenden Regierung um Matteo Renzi keine Mehrheit gefunden haben, drohen jetzt Neuwahlen in Italien, die zu einem Wahlsieg des EU-kritischen Beppe Grillo und seiner oppositionellen 5-Sterne-Bewegung führen könnten. Die Fliehkräfte innerhalb Europas würden damit noch verstärkt werden und gleichzeitig eine italienische Staatsschuldenkrise begünstigen. Daraus könnten durchaus Turbulenzen an den Börsen entstehen, auch wenn die Märkte das Ergebnis bislang ruhig aufnahmen.

OPEC beschließt Förderkürzung

Am Rohstoffmarkt sorgte der Beschluss der OPEC vom 30. November, zum ersten Mal seit 2008 die Fördermenge zu begrenzen, für Aufsehen. Durch die Umsetzung dieser im Grunde bereits beschlossenen Einigung legte der Ölpreis kräftig zu. Wie weit die Ölpreise sich von ihren erst im Januar erreichten Mehrjahrestiefs erholen können, bleibt allerdings umstritten. Einerseits soll die Fördermenge ab Januar zunächst nur für sechs Monate begrenzt werden. Andererseits könnten bei wieder höheren Ölpreisen viele Fracking-Ölbohrtürme in den USA wieder ans Netz gehen und so zu mehr Angebot führen.

vaamo-Performance schlägt DAX

Mit einem leichten Rückgang um 0,23% auf Monatssicht im November, hält sich der Deutsche Leitindex DAX weiterhin zurück und verbleibt unter seinem bisherigen Jahreshoch bei rund 10.830 Zählern. Insbesondere die politische Unsicherheit für den europäischen Raum wirkt lähmend und hält die Anteilsscheine der Unternehmen der weiterhin starken deutschen Wirtschaft relativ günstig im Vergleich zu anderen Märkten. Mit einem monatlichen Sparplan können entsprechend mehr Positionen aus dem deutschen Raum aufgebaut werden. Deine vaamo-Portfolien profitierten wiederum zusätzlich von der breiten Streuung, wodurch mit einer Performance von 1,62% in der niedrigsten Risikoklasse und bis 4,23% in der höchsten Risikoklasse der DAX mit einer Performance von -0,23% im November geschlagen werden konnte.