Nobelpreis für Anleger

Gestern wurden zwei Begründer von Anlagegrundregeln mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet. Eugene Fama aus Chicago hat gezeigt, dass Aktienkurse genau wie Würfel nicht vorhersehbar sind (sehen sie hier), so dass langfristig auch Profis nicht besser abschneiden als Anfänger, die ihre Anlagen möglichst breit streuen. Robert Shiller aus Yale hat als einer der ersten Forscher das tatsächliche Verhalten von Anlegern auf den Börsen untersucht damit das Feld Behavioral Finance mitbegründet. Seitdem häufen sich die Erkenntnisse, dass Anleger in der Realität nicht rational und gemäß der Grundregeln agieren, sondern immer wieder dieselben und leider auch teuren Fehler begehen. Die Konsequenz für Anleger ist bei Shiller, sich auf keinen Fall auf sein Bauchgefühl oder heiße Tipps von Dritten einzulassen, sondern vielmehr mit ruhiger Hand und wohl dosiert breit gestreute Risiken einzugehen und dafür eine faire Prämie zu verdienen. Das Preiskomitee in Stockholm begründet daher auch seine Entscheidung damit, dass die Forscher „vielen, vielen Haushalten rund um die Welt geholfen haben, viel günstiger in Aktienmärkte zu investieren, als sie es sonst gekonnt hätten“.

Mehr zu diesem Thema findest Du hier.

Hier geht’s zum original Artikel auf Deutschland lernt Sparen.

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