Wie viele Aktien braucht man mindestens, um sein Risiko ordentlich zu streuen?

Eine bekannte Redewendung lautet: „Setz nicht alles auf eine Karte!“. Eine andere „Lege nicht alle Eier in einen Korb“. Beide spiegeln eine Erkenntnis wider, die schon lange vor der modernen Finanztheorie bekannt war: Man muss sein Geld auf möglichst viele verschiedene Anlagen – vor allem viele verschiedene Unternehmensaktien – verteilen, um zu vermeiden, dass einzelne Verluste zur Gefahr für das gesamte Vermögen werden. Der Fachbegriff hierfür heißt „Diversifikation“. Doch wann habe ich genug Aktien, um sicher zu sein, dass ich mich keinen unnötigen Risiken aussetze?
Der amerikanische Forscher Meir Statman hat sich schon 1984 mit dieser Frage beschäftigt und rät schließlich: Man braucht mindestens 40 Aktien. Wem das zu aufwendig ist, der sollte Finanzprodukten vertrauen, bei denen die Diversifikation eingebaut ist. Ein bekanntes Beispiel für solche Produkte ist der sogenannte Indexfonds: Diese Produktgruppe erlaubt es, dem Anleger auf breite Indizes wie zB. dem EuroStoxx 600, der 600 europäische Unternehmen umfasst, zu setzen und somit schnell und einfach Diversifikationsvorteile zu erlangen.

Quelle: How Many Stocks Make a Diversified Portfolio by Meir Statman (1987)

Wie viele verschiedene Aktien haben denn Sie im Depot? Was hat Sie dazu bewegt gerade diese Titel auszusuchen?

Hier gehts zum original Artikel auf Deutschland lernt Sparen.

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