Breit gestreute Geldanlage

In Zeiten niedriger Sparbuch- und Tagesgeldzinsen sind alternative Anlageformen gefragt, die Dein Erspartes vor der Inflation schützen. Fakt ist, dass bereits seit mehr als vier Jahren die Zinsen niedriger sind, als der Kaufkraftverlust Deines Geldes. Der Ausweg aus diesem Dilemma ist eine Anlagestrategie auf Basis anerkannter wissenschaftlicher Erkenntnisse, die Dir eine Renditeerwartung von 4 bis 6 Prozent pro Jahr ermöglicht.

Wissenschaft hört sich für Dich kompliziert an? Ist es aber nicht. Du musst nur drei einfache Grundregeln befolgen: 1.) streue Dein Geld möglichst breit, 2.) wähle die für Dich passende Risikostufe und 3.) minimiere die Kosten Deiner Geldanlage. Wer diese drei Regeln beherzigt, wird seine finanziellen Ziele deutlich schneller erreichen als die allermeisten Sparer in Deutschland.

In Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität Frankfurt und im Einklang mit der Finanztheorie verfolgt vaamo die Philosophie, dass es für alle Privatanleger nur eine optimale Kombination von Anlagemöglichkeiten – Experten sprechen hier auch von einem Portfolio – gibt: Das sogenannte „Weltmarktportfolio“. Dieses „Weltmarktportfolio“ kombiniert eine riesige Vielzahl von weltweiten Anlagemöglichkeiten und bildet dadurch repräsentativ den globalen Kapitalmarkt ab. Aber warum ist das „Weltmarktportfolio“ die beste Anlagestrategie für Privatanleger? Wir beantworten Dir diese Frage anhand der drei Grundregeln.

Regel 1: Streue Dein Geld möglichst breit

Bei der Geldanlage gilt, wer alles auf eine Karte setzt, hat sich schnell verspekuliert. Denn für Privatanleger ist es extrem schwierig bis unmöglich aus der gigantischen Vielfalt der verschiedenen Finanzprodukte die erfolgreichste Anlageform auszuwählen. Deshalb solltest Du Dein Geld möglichst breit streuen, also in möglichst viele unterschiedliche Anlageformen aufteilen. Dein Vorteil: Das Risiko Deiner Geldanlage ist dadurch deutlich geringer.

Was im Volksmund sprichwörtlich als „nicht alle Eier in einen Korb legen“ bekannt ist, bezeichnen Finanzexperten als „Diversifikation“. Einfach gesagt bedeutet „Diversifikation“ nichts anderes als Streuung, also Dein Geld auf mehrere Anlageformen zu verteilen. Wir bei vaamo verteilen Dein Geld auf die zwei Anlageformen Aktien (Unternehmensanteile) und Anleihen (Staats- und Unternehmenskredite). Der Vorteil dieser breiten Streuung ist, dass sich die Risiken der einzelnen Anlageformen teilweise gegenseitig ausgleichen und sich dadurch ein optimales Verhältnis von Rendite – die Chance Geld zu vermehren – zu Risiko – die Gefahr Geld zu verlieren – ergibt.

Dazu ein konkretes Zahlenbeispiel: Stell Dir vor, Du hast 10.000 Euro angelegt und wir schauen uns jetzt innerhalb der vergangenen 14 Jahre den Tag an, an dem die höchsten Wertverluste verzeichnet wurden. Das war während der Finanzkrise 2008. An diesem Tag hättest Du mit einem herkömmlichen Aktienfonds, also ein Fonds der nur in eine Anlageform investiert, bis zu 1.200 Euro verloren. Mit der Anlagestrategie von vaamo, die Dein Geld über zwei Anlageformen streut, hättest Du am gleichen Tag nur rund 300 Euro eingebüßt. Das bedeutet, dass die Wertminderung mit vaamo im Vergleich zu einem herkömmlichen Aktienfonds nur ein Viertel gewesen wäre. Dieses Beispiel macht den Effekt der Risikoverminderung, oder wie Finanzexperten sagen, den Diversifikationseffekt sehr deutlich.

Du fragst Dich, wie wir es schaffen Dein Geld möglichst breit zu streuen? Ganz einfach, mit vaamo legst Du Dein Geld in mehr als 15.000 verschiedenen Wertpapieren an. Damit das nicht zu komplex wird, sind diese Wertpapiere in Fonds zusammengefasst. So ist es möglich, mit einer Kombination verschiedener Fonds den gesamten Kapitalmarkt nachzubauen. Dadurch erzielst Du als Anleger die gleiche Rendite wie der Gesamtmarkt. Ganz konkret arbeiten wir mit der renommierten US-amerikanischen Kapitalanlagegesellschaft Dimensional Fund Advisors zusammen. Dimensional legt bereits seit mehr als 30 Jahren, auf Basis der gleichen wissenschaftlichen Grundregeln, erfolgreich Geld an. Für die Grundlagen dieser Anlagestrategie hat Eugen Fama, einer der Mitgründer von Dimensional, 2013 den Wirtschaftsnobelpreis erhalten. Die Vorteile dieser Geldanlage sind anerkannt: Wissenschaftliche Studien, wie z.B. die von Richard Ferri und Alex Benke, haben eindrucksvoll bewiesen, dass ein Portfolio aus drei sehr breit gestreuten Fonds in vier von fünf Fällen eine höhere Rendite erzielt als ein zufällig ausgewählter Aktienfonds. Und das Jahr für Jahr über einen Gesamtzeitraum von 16 Jahren.

Regel 2: Wähle die für Dich passende Risikostufe

Sollten also alle Privatanleger ihr Geld in exakt diesem einen „Weltmarktportfolio“ anlegen? Nicht ganz. Denn jetzt kommt die 2. Grundregel zum Tragen: Es gibt eine Sache, die für jeden Anleger individuell sein muss und das ist das Risiko der Geldanlage. Das Risiko muss zu Deiner persönlichen Risikotoleranz passen, also darauf abgestimmt sein mit welchen Wertschwankungen Du gut leben kannst. Bei vaamo entscheidest nur Du, welches Risiko am besten zu Deinen Nerven passt. Du kannst zwischen drei Risikostufen wählen: geringeres, mittleres und höheres Risiko. Wir erzeugen diese 3 Risikostufen durch ein unterschiedliches Mischungsverhältnis der beiden Anlageformen Aktien und Anleihen. Von diesen zwei Anlageformen sind Aktien die riskanteren Wertpapiere, deshalb variieren wir ihren Anteil über die 3 Risikostufen. Im Portfolio mit geringerem Risiko liegt der Aktienanteil bei 40 Prozent, bei mittlerem Risiko steigt er auf 60 Prozent und bei höherem Risiko sind es 80 Prozent Aktien im Portfolio.

Die Höhe der Rendite hängt von der Risikostufe ab. Bei vaamo liegen die Renditeerwartungen pro Jahr im Durchschnitt zwischen 4 Prozent bei geringerem und 6 Prozent bei höherem Risiko. Du solltest im Hinterkopf behalten, dass mit steigendem Risiko sowohl die Chance auf eine höhere Rendite als auch die Gefahr Geld zu verlieren ansteigt. Rendite und Risiko stehen also immer in Abhängigkeit zueinander. In der Praxis ist ein höheres Risiko, insbesondere bei mittleren bis langen Anlagezeiträumen sinnvoll, da dann kurzfristige Kapitalmarktrückgänge leichter ausgesessen werden können. Aber letztendlich triffst nur Du die Entscheidung und kannst daher Dein Anlagerisiko ganz individuell, nach Deinen persönlichen Präferenzen, auswählen.

Regel 3: Minimiere die Kosten Deiner Geldanlage

Nachdem wir über die Rendite gesprochen haben, wollen wir jetzt einen Blick auf die Kosten Deiner Geldanlage werfen. Es gilt: Wer die Kosten seiner Geldanlage minimiert, schneidet in der Praxis erfolgreicher ab. Das liegt daran, dass die Kosten der Geldanlage immer sicher sind, während die Rendite stets unsicher ist. Genau hier kommt der zweite gravierende Vorteil unserer Anlagestrategie zum Tragen: Ihre Verwaltungskosten, also die Kosten die direkt aus dem Fondsvermögen entnommen werden und dadurch die Rendite schmälern, sind im Schnitt rund 1,0 bis 1,5 Prozent niedriger als bei aktiv verwalteten Fonds. Der aktiv verwaltete Fonds wird von einem Fondsverwalter gesteuert, der auf Basis seiner eigenen Markteinschätzungen aktive Anlageentscheidungen trifft und dadurch das Fondsvermögen regelmäßig umschichtet, um auf Marktentwicklungen zu reagieren. Aus diesem Grund ist ein aktiv verwalteter Fonds deutlich kostspieliger.

Wir bei vaamo verwenden für unsere Anlagestrategie ausschließlich kostengünstige Fonds, die Dir eine enorme Ersparnis im Vergleich zu herkömmlichen aktiv verwalteten Fonds bieten. Zum besseren Verständnis hier ein kleines Zahlenbeispiel: Bei vaamo liegen die Fondsverwaltungskosten bei 0,39 bis 0,48 Prozent während sie sich bei aktiv verwalteten Fonds auf 1,5 bis 2 Prozent belaufen. Mit der vaamo-Geldanlage sparst Du pro Jahr im Schnitt 1,25 Prozent dieser Verwaltungskosten. Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro macht das 125 Euro pro Jahr. Über einen Zeitraum von 10 Jahren ergibt das, inklusive Zinseszinseffekt, eine Gesamtkostenersparnis von 1.525€. Mit der vaamo-Anlagestrategie sparst Du also bares Geld und das Jahr, für Jahr, für Jahr.

vaamo setzt genau diese 3 Grundregeln der erfolgreichen Geldanlage konsequent um. Damit helfen wir Dir, Dein Geld 1.) immer zu einem sinnvollen Verhältnis von Rendite zu Risiko, 2.) unter Berücksichtigung Deiner persönlichen Risikopräferenz und 3.) zu minimalen Kosten anzulegen.