Sparplan-Vergleich: den passenden Sparvertrag finden

Bis vor etwas mehr als zwei Jahren konnten Sparer mit zinsgebundenen Sparplänen noch eine gute Rendite erzielen. Dies hat sich allerdings in der jüngeren Vergangenheit geändert, was insbesondere auf die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken zurückzuführen ist. Aktuell bieten klassische Sparpläne kaum noch akzeptable Erträge, sondern die Sparer verlieren – um die Inflation bereinigt – sogar Kapital. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, sich mit den verschiedenen Sparplan-Möglichkeiten zu beschäftigen, denn es gibt keineswegs nur zinsgebundene Sparpläne.

Die Eigenschaften zinsgebundener Sparpläne

Bei den sogenannten zinsgebundenen Sparplänen handelt es sich in aller Regel um Banksparpläne, die teilweise noch in Kombination mit einem Sparbuch abgeschlossen werden. Der Ertrag besteht bei solchen zinsbasierten Sparplänen in erster Linie aus den Zinsen, die entweder jährlich oder nach Ablauf eines Sparjahres gutgeschrieben werden. Bei einigen Banksparplänen wird nach einer bestimmten Laufzeit zusätzlich noch eine Prämie gezahlt, sodass sich die Rendite erhöht. Vorteilhaft ist, dass Banksparpläne in aller Regel nicht mit Gebühren belastet sind. Daraus ergibt sich, dass die Erträge aus Zinsen und Prämien gleichzeitig auch die Rendite darstellen. Aufgrund der Niedrigzinssituation am Markt ist es allerdings so, dass Kunden bei zinsbasierten Sparplänen kaum noch eine Rendite von mehr als zwei Prozent erzielen können.

Fondsbasierte Sparpläne als rentable Alternative

Für Sparer, denen die Rendite bei zinsbasierten Sparplänen nicht ausreicht, bietet sich mit sogenannten fondsbasierten Sparplänen eine gute Alternative an. Es handelt sich dabei um Fondssparpläne, im Zuge derer Sparer beispielsweise monatlich für einen festen Geldbetrag Anteile von einem oder mehreren Investmentfonds erwerben. In aller Regel werden Aktienfonds, Rentenfonds oder gemischte Fonds gewählt, der Sparer kann sich aber auch für Anteile an Geldmarktfonds oder offenen Immobilienfonds entscheiden. Insbesondere bei Aktienfonds sowie bei gemischten Fonds ist der Jahresertrag meistens im Durchschnitt betrachtet höher als bei zinsbasierten Sparplänen. Allerdings ist beim Vergleich zwischen zinsbasierten und fondsbasierten Sparplänen zu beachten, dass es bei Fondssparplänen stets Kosten und Gebühren gibt, welche die Rendite mindern. Dabei handelt es sich beispielsweise um Ausgabeaufschläge sowie um Managementgebühren, die bei aktiv gemanagten Fonds fast immer anfallen.

Vergleich der verschiedenen Sparplan-Varianten ist sinnvoll

Aufgrund der angesprochenen Eigenschaften von zinsbasierten und fondsbasierten Sparplänen ist es empfehlenswert, einen Vergleich zwischen diesen Varianten vorzunehmen. Dabei sind es in erster Linie die folgenden Vergleichskriterien, die bei der Wahl des passenden Sparplans helfen können:

  • Ertrag bzw. Rendite
  • Sicherheit
  • Flexibilität
  • Verfügbarkeit

Bezüglich der Rendite wurde zuvor bereits erläutert, worin die Unterschiede zwischen fondsbasierten und zinsbasierten Sparplänen bestehen und worauf beim Vergleich der Erträge zu achten ist. Was die Sicherheit betrifft, so ist dies im Prinzip der einzige Vergleichspunkt, wo sich zinsbasierte Sparpläne gegen Fondssparpläne durchsetzen können. Beim Banksparplan gibt es nämlich praktisch kein Risiko, während es natürlich insbesondere bei Fondssparplänen, die auf Aktienfonds basieren, stets zu Kursverlusten kommen kann. Allerdings kann dieses Kursrisiko insbesondere bei langfristigen Investments durch die breite Streuung und das Halten der Positionen oftmals deutlich minimiert werden. Dies zeigen auch diverse wissenschaftliche Analysen zu diesem Thema. Durchsetzen können sich Fondssparpläne hingegen im Bereich Flexibilität und Verfügbarkeit. Während Banksparpläne meistens mit einer Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten verfügbar sind, ist es bei fondsbasierten Sparplänen so, dass der Sparer die Fondsanteile jederzeit verkaufen kann. Zudem ist die Flexibilität höher, da sowohl Umschichtungen als auch der Neukauf anderer Fondsanteile möglich ist. Bei zinsbasierten Sparplänen ist es hingegen normalerweise so, dass der einmal gewählte Sparbetrag nicht ohne Weiteres geändert werden kann.

Die vorherigen Ausführungen zeigen, dass es durchaus größere Unterschiede zwischen den verschiedenen Sparplanarten gibt, die am Markt angeboten werden. Ein umfangreicher Sparplan-Vergleich ist definitiv empfehlenswert, wobei nicht nur die Renditen, sondern auch einige weitere Vergleichspunkte beachtet werden sollten. Eine sehr gute Sparplanalternative gibt es zum Beispiel von vaamo. Sparer profitieren hier unter anderem davon, dass es keine Mindestlaufzeit gibt. Zudem sind die Renditeerwartungen je nach Risikopräferenz mit vier bis sechs Prozent pro Jahr gerade im aktuellen Marktumfeld niedriger Zinsen hervorragend.

Sparplan Vergleich Rechner vaamo

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