sicherste geldanlage rendite meistens gering

Sicherste Geldanlage beinhaltet meistens geringe Renditen

Sicherheit und Rendite sind zwei wichtige Faktoren bei jeder Geldanlage. Eine effiziente Finanzberatung muss diese Punkte unbedingt beachten, denn neben Flexibilität und Verfügbarkeit sind das Risiko bzw. die Sicherheit sowie die Rendite zwei wichtige Kriterien, die bei der Wahl des passenden Investments berücksichtigt werden müssen. Nach wie vor entscheiden sich viele Anleger und Sparer für eine besonders sichere Geldanlage. Der Nachteil besteht allerdings darin, dass die sicherste Geldanlage fast immer mit einer vergleichsweise geringen Rendite verbunden ist. Dies trifft insbesondere auf die Anlageformen zu, die heutzutage in den Bereich sicherste Geldanlagen fallen.

Tagesgeld und Festgeld als sehr sichere Geldanlagen

Zu den sichersten Geldanlagen zählen Tagesgeld und Festgeld. Beide Produkte sind durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Gläubiger geschützt. Darüber hinaus tragen nicht vorhandene Kurs- und Währungsrisiken ebenfalls zur hohen Sicherheit dieser Anlageform bei. Beim Festgeld gibt es darüber hinaus auch kein Zinsrisiko, welches zwar beim Tagesgeld vorhanden ist, aber aufgrund der jederzeitigen Verfügbarkeit im Grunde vernachlässigt werden kann. Die hohe Sicherheit führt allerdings sowohl beim Tagesgeld als auch beim Festgeld dazu, dass sich die Rendite auf einem relativ niedrigen Niveau bewegt. Dies zeigt insbesondere die aktuelle Situation, denn beim Tagesgeld und beim Festgeld finden Kunden derzeit kaum noch Angebote vor, die einen Zinssatz von mehr als 1,5 Prozent beinhalten.

Spareinlagen und Sparbriefe mit aktuell geringer Rendite

Bei verschiedenen Spareinlagen und Sparbriefen, die von den Banken angeboten werden, verhält es sich bezüglich Sicherheit und Rendite im Prinzip genauso wie beim zuvor erwähnten Tages- und Festgeld. Auch Spareinlagen sowie viele Sparbriefe fallen in den Bereich der Einlagensicherung und es gibt weder ein Währungs- noch ein Kursrisiko. Darüber hinaus entfällt bei den meisten Spareinlagen aufgrund einer Vereinbarung ebenfalls das Zinsrisiko, was auf Sparbriefe ohnehin zutrifft. Auf der anderen Seite steht der hohen Sicherheit allerdings die geringe Rendite gegenüber. Aktuell bewegt sich der durchschnittliche Ertrag im kurz- und mittelfristigen Anlagebereich bei Spareinlagen und Sparbriefen selten oberhalb der Marke von 2,0 Prozent.

Bundeswertpapiere und andere Staatsanleihen

Alle zuvor genannten Produkte fallen in die Anlageklasse I (Risikoklasse I), da sie ein sehr geringes Risiko beinhalten. Zu dieser Gruppe gehören darüber hinaus auch Bundeswertpapiere und andere Staatsanleihen, die eine hervorragende Bonität des Emittenten beinhalten. Zwar fallen Bundeswertpapiere und sonstige Staatsanleihen nicht in den Bereich der Einlagensicherung, aber da der Staat als solcher Schuldner ist, kann hier dennoch von einem sehr geringen Emittentenrisiko ausgegangen werden. Ein Zinsrisiko gibt es in diesem Bereich gar nicht und das Währungsrisiko tritt nur dann auf, wenn sich der Kunde ganz bewusst für eine Staatsanleihe entscheidet, die in einer fremden Währung emittiert wird. Negativ ist wiederum, dass sich auch die Rendite bei Bundeswertpapieren und bei Staatsanleihen mit einem sehr guten Rating aktuell auf einem absoluten Tiefpunkt befindet.

Zusammenfassend fallen vor allem die folgenden Finanzprodukte in die Rubrik sicherste Geldanlage:

  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Spareinlagen
  • Sparbriefe
  • Bundeswertpapiere
  • Staatsanleihen mit bestem Rating

Risikominimierung durch breite Streuung und langfristiges Halten

Bei den zuvor angesprochenen Geldanlagen ist es aufgrund der hohen Sicherheit so, dass derzeit nur eine sehr geringe Rendite zu erzielen ist. Dennoch gibt es für Anleger und Sparer Alternativen, bei denen trotz relativ hoher Sicherheit nicht auf eine gute Rendite verzichtet werden muss. Die Risikominimierung wird dabei vor allem durch eine breite Streuung des vorhandenen Kapitals erreicht. Zudem sollten Anleger und Sparer möglichst langfristig orientiert sein, damit eine deutlich erhöhte Sicherheit genutzt werden kann. Dies zeigt sich beispielsweise immer wieder bei Investments in Aktien oder Fonds, bei denen zwar zunächst einmal ein erhöhtes Risiko vorhanden ist. Aber durch die gezielte Streuung und einen Anlagehorizont von mindestens acht Jahren ist es fast immer möglich, eine gute durchschnittliche Rendite zu vereinnahmen.

Eine sehr gute Alternative, beispielsweise zum unrentablen Tagesgeld, finden Anleger bei vaamo. Die Renditeerwartungen liegen je nach Risikopräferenz bei vier bis sechs Prozent, wobei die Anlagestrategie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, die in Zusammenarbeit mit der Goethe Universität in Frankfurt entwickelt wurden.

3 Gedanken zu “Sicherste Geldanlage beinhaltet meistens geringe Renditen

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