Mit Rebalancing das Risiko verringern

Risikostreuung und optimale Portfoliostrukturierung sind zwei wichtige Voraussetzungen, um dauerhaft Erfolg zu haben und eine gute Rendite mit einer Geldanlage zu erzielen. In dem Zusammenhang tauchen immer wieder zwei Begriffe auf, nämlich zum einen die Asset-Allocation und zum anderen das sogenannte Rebalancing. Wer sich als Anleger etwas näher mit dem Thema auseinandersetzen möchte, der sollte zumindest vom Grundsatz her die Bedeutung dieser zwei Fachbegriffe kennen.

Die Asset-Allocation zur Strukturierung des Portfolios

Der Begriff Rebalancing lässt sich nur dann verständlich erklären, wenn zuvor bekannt ist, worum es sich bei der Asset-Allocation handelt. Dieser englische Fachbegriff kann am besten mit „Aufteilung der Anlagen“ oder „Strukturierung des Portfolios“ beschrieben werden. Anders ausgedrückt handelt es sich bei der Asset-Allocation um die Diversifikation eines vorhandenen Vermögens, wobei eine Aufteilung auf diverse unterschiedliche Anlageklassen stattfindet. Eine zielgerichtete Asset-Allocation kann in der Praxis beispielsweise die folgende Aufteilung des Kapitals beinhalten:

  • Anleihen
  • Immobilien
  • Aktien
  • verzinsliche Anlagen wie Festgeld
  • Edelmetalle

An diesem Beispiel wird deutlich, dass das Vermögen bei der Asset-Allocation nicht nur auf verschiedene Produkte, sondern auf Geldanlagen aus unterschiedlichen Assetklassen vorgenommen wird.

Rebalancing zum stetigen Erhalt der Ziel-Asset-Allocation

Das Rebalancing dient in erster Linie dazu, die ursprünglich definierte Ziel-Asset-Allocation möglichst dauerhaft aufrechtzuerhalten. Konkret ist mit Rebalancing die Umschichtung von Geldanlagen gemeint. Diese hat das vorrangige Ziel, die einmal festgelegte Asset-Allocation wiederherzustellen. Diese Maßnahmen sind häufig deshalb notwendig, weil es im Laufe der Zeit zu teilweise erheblichen Wertschwankungen bei einzelnen Titeln kommen kann, die im Gesamtportfolio enthalten sind. Dies führt dazu, dass sich die Gewichtung der Assetklassen verändern kann. Da jedoch eine starke Abweichung von der zu Beginn definierten Portfolio-Struktur nicht erwünscht ist, wird von professionellen Vermögensberatern und Vermögensverwaltern häufig das Rebalancing durchgeführt. Die konkreten Maßnahmen sehen in der Anwendung so aus, dass auf der einen Seite bestimmte Produkte bzw. Anlageklassen, die deutlich an Wert zugenommen haben, anteilig verkauft werden. Auf der anderen Seite werden solche Assetklassen, die einen geringeren Wert als zuvor haben, im Portfolio aufgestockt.

Die Vorteile beim Rebalancing nutzen

Es gibt verschiedene Gründe, die Rebalancing zu einer wichtigen Maßnahme machen. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass Anleger ihr persönlich definiertes Risikoniveau langfristig durch etwaige Umschichtungen kontrollieren können. Würde hingegen kein Rebalancing durchgeführt, würde sich das Risiko häufig im Laufe der Zeit deutlich erhöhen. Ein zweiter Vorteil besteht darin, dass die Renditechancen verbessert werden. Dies geschieht dadurch, dass tendenziell Investments mit einer vergleichsweise hohen Bewertung in Anlageprodukte umgeschichtet werden, die eine relativ niedrige Bewertung haben.

Ein sehr gutes Beispiel, wie Rebalancing bei einer Anlageform optimal eingesetzt werden kann, sind die Assetklassen-Fonds von vaamo. Bei dieser Geldanlage profitieren Anleger von einer breiten Risikostreuung und gleichzeitig davon, dass eine Umschichtung des Portfolios vorgenommen wird, falls diese erforderlich ist. Dies führt zu einer langfristig sehr guten Rendite und ebenfalls soliden Sicherheit des Investments.

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