Auch bei Krisen die Ruhe bewahren

Der Aktienmarkt ist geprägt von turbulenten Wochen. Griechenland stand kurz vor einer Staatspleite und dem immer wieder angekündigten GREXIT (Ausstieg aus der Eurozone) und nun lässt eine platzende Blase in China die weltweiten Aktienmärkte verrückt spielen.

Was sollte man jetzt tun? Die klare Antwort lautet: NICHTS!

Börsen reagieren auf Unsicherheit und Krisen mit kurz- bis mittelfristigen Kursschwankungen. Das macht vielen Privatanlegern Angst und verleitet sie zu unüberlegten Handlungen. Schwankungen sind jedoch nicht mit Risiko gleichzusetzen. Vielmehr geht es darum sich auf sie einzustellen und sie als Bestandteil der Börsen zu akzeptieren. Wer das schafft bleibt in solchen Marktphasen gelassen und seinem Sparziel treu.

Der klassische Anleger versucht immer zum gefühlt „richtigen“ Zeitpunkt auszusteigen, um Verluste zu vermeiden und zu einem günstigeren Zeitpunkt wieder einzusteigen. Was er dabei verkennt ist die Tatsache, dass er dabei von seinen Emotionen geleitet wird. Man muss sich immer vor Augen halten, dass niemand vorhersagen kann, wie sich der Aktienmarkt entwickelt. Nach einem Kurseinbruch kann auch eine schnelle Erholung folgen, die dazu führt, dass Anleger, sollten sie zuvor ihre Aktien verkauft haben, den richtigen Wiedereinstieg verpassen.

Dies bestätigen auch die Studien von Prof. Dr. Andreas Hackethal der Goethe-Universität Frankfurt: „Mangelnde Selbstdisziplin kann über 10 Jahre gesehen dazu führen, dass der Erfolg des Portfolios um 20 Prozent leidet. Paradox ist, dass ein Drittel eigenständig investierender Privatanleger meint, hohe Renditen seien nur mit eben dieser intensiven Handelsaktivität zu erreichen. Dieselben Investoren geben aber zu, es zu übertreiben, weil sie ihre Emotionen nicht unter Kontrolle hätten.“

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Es fällt einem schwer bei größeren Unsicherheiten und Marktkorrekturen einfach nur zuzuschauen und sich an seine gesetzten Ziele zu halten, aber langfristig wird sich das auszahlen.

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