Finanzgeschehen im August

Ruhiger August geprägt von Berichtssaison und Geldpolitik

Mit dem Auslaufen einer überraschend positiv verlaufenen deutschen, und einer besser als befürchteten US-Berichtssaison, rückte mit der internationalen Notenbank-Konferenz gegen Ende August die US-Geldpolitik wieder verstärkt in den Fokus. Während Australien und Großbritannien Anfang des Monats ihre Leitzinsen auf neue rekordniedrige Level gesenkt haben, lauerten die Investoren in der Rede der Fed-Präsidentin Janet Yellen auf Hinweise, ob möglicherweise schon auf der nächsten Fed-Sitzung im September die Zinsen leicht angehoben werden.

US-Notenbank leibt vage und erwartet langfristig niedrige Zinsen

Wie erwartet, hielt sich die US-Notenbankchefin allerdings mit klaren Signalen zurück. Sie ließ die Türe für eine weitere Zinserhöhung noch dieses Jahr offen, ob dies allerdings bereits im September passieren wird, dürfte insbesondere von dem nächsten Arbeitsmarktbericht abhängen. Interessant war ihre Stellungnahme zu der langfristigen Zins-Entwicklung in den USA. So würden Prognosen zeigen, dass die Zinsen in den USA bei 3 Prozent verharren könnten, verglichen mit einem durchschnittlichen Niveau von 7 Prozent im Zeitraum 1965 bis 2000. Das ist nichts anderes als ein Eingeständnis der US-Notenbank, dass das Niedrigzins- und -rendite-Niveau gekommen ist um zu Bleiben.

Weitere Stimmungsaufhellung am Aktienmarkt

Am Aktienmarkt sahen wir eine weitere Aufhellung der Stimmung, trotz terroristischer Anschläge und geopolitischen Spannungen. Auf der Suche nach Rendite führt für die großen Marktteilnehmer, wie beispielsweise Pensionsfonds, kein Weg an Aktien vorbei. So stieg der MSCI World Index zuletzt auf den höchsten Stand seit August 2015, der DAX konnte den Einbruch zum Jahresauftakt komplett kompensieren und die US-Leitindizes S&P 500 und Dow Jones markierten neue Allzeithochs. Wer nach der vaamo-Philosophie der hohen Diversifikation sowohl in Aktien als auch Staatsanleihen investiert hat, konnte so im August eine Rendite zwischen 0,24 Prozent in der geringeren Risikoklasse und 0,73 Prozent in der höheren Risikoklasse einfahren.

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