Finanzgeschehen im September

Konsolidierung der Börsen auf hohem Niveau

Nachdem im August neue Allzeithochs an den US-Börsen und ein neues Jahreshoch im DAX erreicht wurden, steht der September im Zeichen einer Konsolidierung der vorangegangenen Zugewinne. Auf hohem Niveau kommen die Börsen aktuell zur Ruhe, nachdem zuvor Spekulationen über die weitere US-Geldpolitik für Volatilität gesorgt haben. Letztendlich entschieden sich die US-Notenbanker aber dazu, erst einmal nicht an der Zinsschraube zu drehen. Für dieses Jahr verbleiben nun nur noch zwei mögliche Termine: Die Zinssitzung am 2. November und am 14. Dezember. Da allerdings die Sitzung am 2. November nur knapp eine Woche vor der US-Präsidentschaftswahl stattfindet, dürfte die Frage, wann die US-Notenbank Fed die Zinsen zum ersten Mal seit Dezember 2015 wieder anhebt, die Kapitalmärkte erst im Dezember wieder ernsthaft beschäftigen.

Sell in May and go away…but remember to come back in September

Gleichzeitig ist statistisch gesehen der September aber auch seit Jahrzehnten der schlechteste Börsenmonat eines Kalenderjahres in den USA wie Deutschland gewesen. Im Falle des DAX zeigt sich dies in einer durchschnittlichen Performance von -2%. Daher rührt auch der Börsenspruch “Sell in May and go away….but remember to come back in September”, was andeutet, dass die Sommermonate generell etwas schwächer ausfallen und der September meist den Tiefpunkt der Sommerflaute darstellt. Im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten beweist der Deutsche Leitindex mit einer Monatsperformance von -0,77% diesen September aber sogar eine relative Stärke.

Diversifizierung bleibt A und O

Dass Diversifizierung an der Börse das A und O ist, zeigt wiederum die kräftige Entwicklung des Nasdaq 100, der trotz einer Konsolidierung anderer großer Indizes auch zuletzt auf immer neue Höhen klettert. In diesem Index sind solche Unternehmen wie Amazon, Apple und Alphabet enthalten, die aktuell eine größere Investorennachfrage erleben. Durch eine breite Streuung, wie sie durch die verschiedenen vaamo-Portfolien erreicht wird, kann man automatisch an verschiedenen Trends partizipieren, während man gleichzeitig eine schwächere Entwicklung in anderen Bereichen auffängt. Und so kann sich auch die jüngste Performance der vaamo Portfolien mit einer Entwicklung von 0,07% in der geringeren,  0,14% in der mittleren und 0,22% in der höheren Risikoklasse durchaus sehen lassen.

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