Kunden fragen, vaamo antwortet

Warum macht es Sinn, bei niedrigen Zinssätzen in Anleihenfonds zu investieren?

In einem Niedrigzinsumfeld, wie wir es aktuell erleben, ist es noch schwieriger das beste Mittelmaß zwischen Rendite und Risiko zu finden, als es unter „normalen“ Umständen schon der Fall wäre. Anleihefonds bieten hierzu eine gute Alternative.

Bereits seit Jahren befinden wir uns in einem historisch niedrigen Zinsumfeld. Selbst Negativzinsen und sogar „Strafzahlungen“ auf Einlagen werden mehr und mehr zur neuen Normalität. Wer da sein Geld bei der Bank oder als Festgeld verwahrt, verliert unterm Strich meist nicht erst durch die Inflation. Was als Privatperson allerdings geblieben ist, ist das Bedürfnis oder die Notwendigkeit, für größere Anschaffungen oder für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit, ein Polster anzusparen. Im Punkto Rente nimmt sie aufgrund der demographischen Entwicklungen eher sogar zu.

Als Kapitalanleger um die Jahrtausendwende ihr Geld sicher, aber trotzdem mit einer ordentlichen Verzinsung, anlegen wollten, fanden sie in Bundesanleihen eine einfache und gute Möglichkeit. Wer damals eine zehnjährige Anleihe kaufte, konnte sich über mehr als 4 Prozent Rendite freuen. Heutzutage sind die augenscheinlichen Alternativen stark begrenzt. Eine Bundesanleihe mit gleicher Laufzeit bringt aktuell nur 0,05% Zinsen im Jahr. Das deckt nicht einmal die Inflation. Eine Alternative bieten Anleihefonds, in denen Fondsmanager in viele verschiedene Staats- und Unternehmensanleihen investieren. Durch eine Streuung über verschiedene Länder, Branchen, Laufzeiten und Währungen, wird die Rendite nicht nur erhöht, sondern gleichzeitig das Risiko gegenüber einem Einzelinvestment gesenkt.

Ein zusätzlicher Aspekt, von dem Anleihen in einem Umfeld fallender Zinsen, wie wir sie seit dem Finanzcrash erlebt haben, profitieren, ist deren Wertgewinn. Das liegt daran, dass Anleihetitel an den Börsen im Wert schwanken. Allgemein nicht so stark wie bei Aktien zwar, aber abhängig von der allgemeinen Zinsentwicklung und natürlich von der Kreditwürdigkeit des Staates oder Unternehmens, durchaus merklich. Fällt das allgemeine Zinsniveau, dann gewinnen Anleihetitel, die noch die hohe Verzinsung „aus besseren Zeiten“ aufweisen, an Wert. Natürlich wirkt dieser Effekt auch in die Gegenrichtung bei steigenden Zinsniveaus. Entsprechend ist es wichtig, die gesamte Anlage im Kapitalmarkt gut zu strukturieren und zu diversifizieren.

Die Anleihefonds der Dimensional-Fonds, die in Deinem vaamo-Portfolio enthalten sind, investieren in mehreren Tausenden Titeln aus Industrieländern mit durchschnittlichen Restlaufzeiten von bis zu fünf bzw. einem Jahr. Eine Diversifikation und ein Zugang zu verschiedensten Märkten, die als Privatanleger kaum realisierbar ist.

Mit der Gewichtung in Anleihen, wird der Werterhalt Deines Geldes innerhalb dieses schwierigen Marktumfeldes gesichert. Die Beimischung von Aktien soll schließlich für das Plus an Rendite sorgen. Einen Überblick über die Gewichtung in Anleihen und Aktien der der verschiedenen vaamo-Portfolien findest Du hier.

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