Kleiner Kniff, der das Leben sehr erleichtert…

Es gibt vieles, wovon wir nicht genug haben können, was allerdings nicht dazu gehört, sind Passwörter. Sie dienen im Grunde der eigenen Sicherheit, scheinen jedoch eher eine Last darzustellen, als nützliche Helfer zu sein. Jeder von uns kennt doch die ganzen Tipps, die man beachten sollte, wenn man ein Passwort erstellt:

  • Ein möglichst langes Passwort
  • Eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben
  • Im besten Fall sind auch Sonderzeichen vorhanden
  • Und natürlich für jede einzelne Anwendung/Website ein eigenes Passwort
  • Der wichtigste von allen: Passwort nicht aufschreiben

Aber sind wir mal ganz ehrlich, wer beachtet wirklich alle diese Regeln? Wie soll das auch funktionieren? Für viele von uns erscheint doch diese Kombination aus Regeln etwas widersprüchlich. Wie soll man sich bitte 15 Passwörter, welche im optimalen Fall über 10 Zeichen lang sind, aus verschiedensten Kombinationen bestehen, merken, ohne sie sich aufzuschreiben? Daher werden in der Regel entweder die simpelsten Passwörter gewählt (siehe Tabelle unten) oder ein sicheres, welches jedoch Gebrauch in allen Anwendungen findet. Was ja im Endeffekt nichts Anderes bedeutet als dass man die Passwörter sehr leicht „knacken“ kann, oder wenn jemand das eine schwierige Passwort herausfindet, quasi einen Generalschlüssel für unser Online-Leben hat.

Um dort etwas Hilfestellung zu geben, gibt es mittlerweile kleine Helfer, die wir uns auf dem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone installieren können – die sogenannten Passwort-Manager. Sie funktionieren eigentlich relativ simpel. Dazu registrieren wir uns bei einem der verschiedenen Anbieter und legen ein sogenanntes „Masterpasswort“ fest. Das ist ab jetzt das einzige Passwort, welches wir uns merken müssen. Nachdem wir uns erfolgreich registriert haben, müssen wir nur noch unsere Daten, Zugänge und PINs in den Tresor einpflegen.

Eine tolle Funktion dieser Passwort-Manager ist, dass sie auch sichere Passwörter für uns generieren können. Hierzu geben wir nur an, wie sicher das Passwort sein soll. Je komplexer es sein soll, desto wirrer und länger werden die Kombinationen aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen. Ein Vorteil dieser Funktion ist, dass wir uns nicht für jeden Login ein eigenes Passwort überlegen und merken müssen. Diese werden nämlich in dem Passwort-Manager gespeichert.

Ab jetzt können wir uns ganz einfach mit unserem Masterpasswort in jede der hinterlegten Anwendungen einloggen, ohne jedes mal alle Login-Daten kennen zu müssen.

Allerdings haben die Passwort-Manager nicht nur Vorteile.  Wie bereits erwähnt kann man mit einem Masterpasswort alle unserer Daten abrufen.  Außerdem ist bei solchen Programmen auch immer etwas fraglich, wie sicher sie vor Zugriffen von außen sind.

Schwierig bis unmöglich wird es, wenn wir an unsere Daten wollen und unser Masterpasswort vergessen. Daher sollten wir uns vorher gut informieren und auch mit den Risiken beschäftigen.

Vielleicht ist es ja auch sinnvoll Euer vaamo-Passwort aus gegebenem Anlass zu überprüfen und Euren Account sicherer zu machen. Hier findet Ihr einen Link, unter dem verschiedene Anbieter getestet wurden. Dies könnte für Euch eine Hilfestellung bieten.

Hitliste der unsichersten Passwörter 2015

  1. 123456
  2. password
  3. 12345678
  4. qwerty (in Deutschland: qwertz)
  5. 12345
  6. 123456789
  7. football
  8. 1234
  9. 1234567
  10. baseball
  11. welcome
  12. 1234567890
  13. abc123
  14. 111111
  15. 1qaz2wsx
  16. dragon
  17. master
  18. monkey
  19. letmein
  20. login
  21. princess
  22. qwertyuiop
  23. solo
  24. passw0rd
  25. starwars

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