Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Vermittler, einem Berater und einem Vermögensverwalter?

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Am 30. November hat vaamo den Erhalt der Lizenz als Vermögensverwalter bekannt gegeben. Doch was sind die Unterschiede zwischen einem Vermittler, Berater und Vermögensverwalter? Diese Frage möchten wir Dir hiermit beantworten.

Übergeordnet definieren die drei Bezeichnungen Unterschiede in den angebotenen Finanzdienstleistungen, den gesetzlichen Pflichten, sowie den Zulassungsvoraussetzungen.

Der Vermittler übermittelt einen konkreten Auftrag seines Kunden an die ausführende Bank. Auf Basis Deiner eigenen Entscheidung kannst Du bei Deinem Vermittler ein Finanzprodukt anfragen. Der Vermittler kann Dir weitere Informationen zum Anlageprodukt geben, allerdings nicht prüfen, ob das Produkt Deinen persönlichen und finanziellen Umständen, Deiner Erfahrung, als auch Deinen Anlagezielen entspricht. Nachdem Du das Anlageprodukt erworben hast, ist ein Vermittler auch nicht verpflichtet, die Entwicklung dieses Produktes oder Deines Portfolios zu überwachen. Ob eine BaFin-Lizenz erforderlich ist, hängt von der Art der vermittelten Finanzinstrumente ab.

Der Anlageberater hingegen empfiehlt ein konkretes Anlageprodukt. Im Rahmen der Anlageberatung prüft er, ob ein Produkt für Dich geeignet ist und die einhergehenden Risiken auch für Dich tragbar sind. Die Entscheidung als auch der Erwerb des Produktes liegen aber letztendlich in der Hand des Kunden. Insbesondere nach den bald in Kraft tretenden MiFID2-Regeln, ist der Berater aber angehalten die Geeignetheit der empfohlenen Finanzinstrumente regelmäßig zu beurteilen. Ob eine BaFin-Lizenz erforderlich ist, hängt von der Art der empfohlenen Finanzinstrumente ab.

Ein Vermögensverwalter bietet die Dienstleistung des Portfoliomanagements an. Der Kunde erteilt dem Vermögensverwalter dabei eine Dispositionsvollmacht für das Kunden-Depot. Mit diesem Mandat darf der Vermögensverwalter entsprechend vereinbarter Anlagerichtlinien Anlageprodukte für das Kunden-Portfolio kaufen und verkaufen, allerdings keine Vermögensüberträge oder Überweisungen tätigen. Um die Eignung für die spezielle Dienstleistung der Vermögensverwaltung festzustellen und ganz im Sinne der Kunden-Portfolio-Entwicklung handeln zu können, ist der Vermögensverwalter verpflichtet, umfassende Informationen über die persönlichen Umstände, Kenntnisse und Erfahrungen zu Wertpapieren, finanzielle Verhältnisse, als auch Anlageziele des Kunden, einzuholen. Darüber hinaus ist der Vermögensverwalter verpflichtet, die Entwicklung des Portfolios ständig zu überwachen.

Unser Ziel ist es, Dir beim Thema Geldanlage eine professionelle Anlagelösung zu bieten und dabei den Zugang so einfach wie möglich zu gestalten. Wir wollen Dich vor allem von allen lästigen und zeitraubenden Aktivitäten der Anlage und der Überwachung befreien. Wir glauben, dass wir diesem Ziel mit dem Schritt vom Vermittler zum Vermögensverwalter noch etwas nähergekommen sind.  Dadurch können wir nicht nur eine individuelle Anlagestrategie erstellen und empfehlen, sondern auch laufend in den Portfolien Fonds austauschen und ein individuelles Rebalancing vornehmen.

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