Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten

Das ist leichter als gedacht, denn hierfür gibt es zwei grundlegende Theorien der Finanzmathematik, die Sie unterstützen, ohne dass Sie hierfür aktiv werden müssen. Dazu zählen der Zinseszinseffekt und der Cost-Average-Effekt“, auch Durchschnittskosteneffekt genannt.
 
 
Ihr Weg zu 250.000 EUR
 
Auf den ersten Blick scheinen 250.000 EUR unerreichbar, aber Sie werden sehen, dass Sie auch solch hohe Endsummen relativ einfach erzielen können. Hierzu benötigen Sie nur etwas Zeit und Durchhaltevermögen. Lassen Sie das 8. Weltwunder“ für sich arbeiten, denn so soll Albert Einstein einst den Zinseszinseffekt“ genannt haben. Das Prinzip dahinter ist ganz simpel, denn es besagt, dass auf erhaltene Zinsen, wieder neue Zinsen gezahlt werden. Bei einer Anlage am Kapitalmarkt werden zwar oft keine festen Zinsen gezahlt, dafür können aber die Erträge (z. B. Dividenden und Zinsen) als Wiederanlage zur Rendite beitragen. Denn hierfür werden dann zusätzliche Anteile erworben, die im Wert steigen können und wiederum Erträge erwirtschaften.
 
„Compound interest is the eighth wonder of the world. He who understands it, earns it. He who doesn’t, pays it.“ (Albert Einstein)
 
Martin Muster ist 35 Jahre jung und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Er hat ein geregeltes Einkommen und möchte für sein Alter vorsorgen. Er plant seinen Ruhestand mit 65 Jahren. Wenn er jetzt monatlich ca. 260 EUR beiseite legt, kann er die 250.000 EUR bei einer angenommenen Rendite von 6% p. a. in den nächsten 30 Jahren erreichen. Aufgrund des Zinseszinseffektes erhält er einen höheren Renditeertrag als er real einzahlt. Wenn er jedoch mit seiner Sparanstrengung wartet, wendet sich das Blatt. Nur 15 Jahre später müsste seine Sparrate mehr als 3-mal so hoch sein. Hätte er hingegen schon 10 Jahre früher begonnen, dann läge sein Renditeertrag bei 75% und seine Sparrate wäre fast halbiert.
 
  
An diesem Beispiel lässt sich das Sprichwort Zeit ist Geld“ gut veranschaulichen. Aber auch schon mit einer kleinen Anpassung einer bestehenden Sparrate kann viel erreicht werden. So kann die Erhöhung des Sparplans um nur 50 EUR im Monat einen Unterschied von fast 50.000 EUR im Endergebnis ausmachen.
 
 
 
Durch regelmäßige Einzahlungen mehr erreichen
 
Hand in Hand mit dem Zinseszinseffekt“ geht der Cost-Average-Effekt“. Dieser Effekt macht gerade bei volatilen Anlageprodukten Sinn, wie sie häufig am Kapitalmarkt zu finden sind. Der Anleger kann durch die regelmäßige Einzahlung eines festen Betrages im Durchschnitt eine höhere Anzahl von Anteilen erwerben, als der Anleger, der immer eine feste Stückzahl kauft. Das liegt ganz einfach daran, dass zu Zeiten, an denen der Kurs niedrig steht, besonders viele Anteile erworben werden. Steigt der Kurs, werden entsprechend weniger Anteile gezeichnet.
 
Die Berechnung mit dem Zinseszinseffekt“ gibt Martin Muster zu denken. Er will etwas tun. Da er auf seinem Tagesgeldkonto momentan keine Zinsen mehr erhält, beschließt er am Kapitalmarkt zu investieren. Am nächsten Morgen unterhält er sich mit seinem Kollegen Stefan Beispiel über sein Vorhaben. Der kann ihm nur zustimmen und möchte auch investieren. Doch während Martin Muster privat immer nur für einen festen Betrag sein Auto betankt, so tankt Stefan Beispiel immer voll, egal zu welchem Preis. Diese unterschiedlichen Verhaltensweisen machen sich auch bei der Kapitalmarktanlage bemerkbar. 
 
Martin Muster erwirbt monatlich jeweils Anteile im Wert von 250 EUR während Stefan Beispiel immer genau 20 Anteile zeichnet. Nach einem halben Jahr ziehen beide Kollegen Bilanz.
 
Martin Muster hat rund 118 Anteile für insgesamt 1.500 EUR erworben während Stefan Beispiel 1.590 EUR ausgegeben hat und nun im Besitz von 120 Anteilen ist. Auf den ersten Blick scheint es keinen Unterschied zu geben und so rechnen sie nach. Martin Muster zahlte durchschnittlich 12,71 EUR pro Anteil und Stefan Beispiel jedoch 13,25 EUR.
 
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Stefan Beispiel hat viel von Martin Muster gelernt. Er will nun auch regelmäßig am Kapitalmarkt sparen und freut sich schon jetzt auf seine ersten 100.000 EUR. 

Lassen Sie Ihr Geld auch für sich arbeiten und erreichen Sie Ihre erste viertel Million – lieber früher als später.
Optimieren Sie jetzt Ihre Sparpläne.

 

Die Inhalte dieses Blogartikels dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als vorrangige Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Geldanlage am Kapitalmarkt ist mit Risiken verbunden. Bitte beachten Sie hierzu den Risikohinweis.

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