Warum erfolgsabhängige Gebühren schlecht für Dein Depot sind

Kosten spielen bei einer Geldanlage eine wichtige Rolle. Denn Kosten verringern auch immer die Erträge bzw. Rendite Deiner Geldanlage.

Erfolgsabhängige Gebühren werden von den meisten Anlegern als etwas Gutes empfunden. Geschuldet ist diese Annahme der Vermutung, dass beide Parteien (Anleger und Fondsmanager) davon profitieren. Anleger gehen dabei davon aus, dass die Motivation der Fondsmanager, eine sehr gute Performance zu erzielen, durch eine Gewinnbeteiligung steigt.

Erfolgsabhängige Gebühren fördern Interessenkonflikte

Viele wissenschaftliche Erkenntnisse, unter anderem die unabhängige Studie des Analysehauses Scope, beweisen, dass erfolgsabhängige Gebühren Fonds-Anbieter nicht motivieren, sondern eher zu einem Interessenkonflikt führen. Wollen Anleger ihr Risiko tendenziell minimieren, führen Erfolgsgebühren dazu, dass die Anbieter hohe Risiken eingehen, um hohe Renditen zu erzielen. An den potentiell hohen Verlusten, die sie durch ihr Handeln verursachen, werden sie dagegen nicht beteiligt.

Erfolgsabhängige Gebühren schmälern Rendite

Konkret besagt die Studie, dass Investmentfonds ohne Performance Fees in den vergangenen Jahren im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 10,5 % erzielt haben – Fonds mit erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteilen hingegen nur 8,9 %.

Eine Differenz von 1,6 % klingt zunächst vielleicht erst mal nicht nach sonderlich viel, aber langfristig schmälert sie die Rendite enorm. So geht es bei einer Anlagesumme von 5.000 Euro schon nach 7 Jahren darum, knapp 587,61 Euro mehr zu haben oder nicht zu haben. Dieser Betrag erhöht sich natürlich mit der Länge der Laufzeit.

Darum verzichten wir auf erfolgsabhängige Gebühren

Bei vaamo verzichten wir auf eine Gewinnbeteiligung und teure Bankgebühren. Die Rendite wird nur aus der Performance der Fonds abgeleitet und nach
Abzug der Gebühren eins zu eins an den Kunden weitergegeben (4-6 % p. a.).*
Wir erheben lediglich eine günstige und transparente Servicepauschale von 0,49% bis 0,99 % p. a., die alle unsere Services enthält.

 

* Hinweis: Die Geldanlage in Investmentfonds ist mit Risiken verbunden. Bitte beachte dazu unseren Risikohinweis.

Festgeld: Ein weiteres schlechtes Geschäft für Sparer

Wie wir Dir die letzten beiden Wochen gezeigt haben lohnt sich heutzutage weder ein klassisches Sparbuch, noch ein Tagesgeldkonto um Dein Geld vor der Inflation zu schützen. Wie sieht es also mit einer Festgeldanlage aus? Leider sind die Zinsen für eine 12 Monat Festgeldanlage (=blaue Linie) seit Anfang 2010 auch geringer als die Inflation (=rote Linie). Continue reading „Festgeld: Ein weiteres schlechtes Geschäft für Sparer“

Merkliste für Beratungsgespräche

Vanguard, einer der größten globalen Anbieter für breit gestreute und günstige (jedoch in Deutschland nicht erhältliche) Indexfonds hat vor ein paar Tagen eine Aktion für und mit Anlageberatern gestartet. Vanguard hat hierzu eine Merkliste für Kundengespräche online gestellt und die Berater gebeten, die eigene Merkliste mit Grundsätzen für die langfristige Geldanlage offen zu legen. Ich habe die Vanguard-Liste nachfolgend frei übersetzt:

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Sparbücher: Auch ein schlechtes Geschäft für Sparer

Wie letzte Woche bereits erwähnt reichen die Zinsen auf Deinem Tagesgeldkonto nicht aus um Dein Geld vor der Inflation zu schützen. Auch die Zinsen auf ein klassisches Sparbuch (= blaue Linie) sind seit Anfang 2010 geringer als die Inflation (= rote Linie).

Im Schnitt liegt diese Differenz bei 1,2 Prozent. Dazu noch einmal ein kleines Rechenbeispiel: Wenn du 5.000 Euro auf deinem Sparbuch gespart hättest, hättest Du rund 60 Euro Kaufkraft im Jahr verloren. Über die vergangenen vier Jahre macht das einen Kaufkraftverlust von insgesamt 240 Euro.

Warum also Dein Geld auf einem Sparbuch liegen lassen, anstatt es endlich wieder gewinnbringend anzulegen? Hier ist unsere Lösung für das Problem der Nullzinsen …

sparbuch

Cool bleiben

Die Wiener Tageszeit „Der Standard“ hat einen Artikel über die mangelhaften Grundkenntnisse von Anlegern veröffentlicht (leider ist er online nicht verfügbar, aber dafür hier einen kleinen Überblick). Im Beitrag wird eine Studie vorgestellt, die extra für den Standard erstellt wurde. Die Studie zeigt, dass Anleger bei dem Versuch, die Märkte gekonnt mit Käufen und Verkäufen zu timen, scheitern. Die Zeitpunkte für den Kauf und Verkauf von Anlagen sind denkbar schlecht gewählt: Gekauft wird bei hohen Kursen, verkauft bei niedrigen. Dabei gibt es soetwas wie DEN richtigen Investitionszeitpunkt nicht (mehr dazu in Folge 11). Ganz im Gegenteil: Gezieltes Marktiming führt eher selten zum gewünschten Ergebnis. Anleger machen nämlich durch solch aktives Handeln weniger Gewinne, als wie es zum Beispiel mit der „Buy and Hold“-Strategie möglich wäre. Also dem Kaufen und Liegenlassen bzw. mit dem langfristigen Geldanlegen. Das Problem sind einfach die fehlenden Grundkenntnisse der Anlegern. Denn wie auch schon unsere aktuelle Studie der häufigsten Anlagefehler unter 7.000 untersuchten Depots zeigt, machen Anleger einfach ihre Hausaufgaben nicht und begehen immer wieder einen gravierenden Grundfehler: Sie diversifizieren nicht breit genug bzw. zu wenig. Sprich: Anleger streuen die Risiken auf ihren Depots zu wenige zwischen Strategien, Regionen und Ländern auf. Dabei ist die richtige Diversifikation das A und O (siehe Folge 6). Alles andere ist erst dann wichtig, wenn der Sparer seine Hausaufgaben gemacht hat.

Hier gehts zum original Artikel auf Deutschland lernt Sparen.

Folge 9 – Bitte günstig!

Nachdem sie das Risiko weggezaubert und das Rest-Risiko gesteuert haben, müssen sich Anleger nun die Frage stellen, über welche Finanzinstrumente sie ihr Geld am Besten anlegen? Neben dem Streuungsgrad (möglichst hoch!) betrifft das zweite wichtige Gütemerkmal die Kosten des Instruments (möglichst gering!). Hohe Kosten am Anfang oder auch während der Laufzeit würden nämlich den Zinseszinseffekt abwürgen und damit das Endvermögen überraschend deutlich vermindern.

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Hier gehts zum original Artikel auf Deutschland lernt Sparen.