Kunden über vaamo

Alexander H.
Kunde seit November 2016

Was ist Ihre Meinung über vaamo?

Vaamo ist ein innovatives Unternehmen mit einem noch nie da gewesenen Produkt, welches einem Anleger erlaubt kostengünstig und ohne einen Aufwand Geld in verschiedenen Zeithorizonten anzulegen.

Was denken Sie über Service/Performance/Benutzerfreundlichkeit?

Super einfache Bedingung, ohne vorher sich stundenlang schulen zu müssen. Sehr gut erreichbarer, freundlicher und stets kompetenter Kundenservice. Einfach Geld anlegen und bei Bedarf mit einpaar Klicks wieder darüber verfügen, einfacher geht es kaum.

Was sind für Sie die Unterschiede zwischen vaamo und anderen Arten der Geldanlage?

Der Unterschied liegt bereits in der Einfachheit ein Depot zu eröffnen und ein Anlageziel anzulegen. Dazu kommen transparente und mehr als konkurrenzfähige Kosten. Darüber hinaus die Schnelligkeit bei Bedarf an das Geld zu kommen.

Kunden über vaamo

Rene A.
Kunde seit August 2016

 

Was ist Ihre Meinung über vaamo?

Vaamo ist ideal für alle, die ihre Geldanlage nicht selbst in die Hand nehmen, aber trotzdem hohe Renditen erwirtschaften wollen. Daher bin ich überaus zufrieden mit Vaamo.

Was denken Sie über Service/Performance/Benutzerfreundlichkeit? 

Die App für Android und iOS ist sehr nützlich, der Kundenservice immer bemüht und meine Renditeerwartung wird erfüllt.

Was sind für Sie die Unterschiede zwischen vaamo und anderen Arten der Geldanlage? 

Die BaFin Lizenz, sowie der Zugang zu ETFs die normalerweise für Privatpersonen nicht zugänglich sind, zeichnen Vaamo für mich aus. Außerdem wird viel Wert auf zufriedene Kunden gelegt.

3 Jahre vaamo – Wir entwickeln uns weiter!

Vor 3 Jahren durften wir unsere ersten Kunden begrüßen. Pünktlich zum Jubiläum ergeben sich einige Änderungen, die Ihre persönliche Erfahrung mit vaamo noch besser gestalten werden. Beispielsweise bieten wir Ihnen zukünftig einige neue Angebote, u. a. die Academy, und auch unsere informative Website hat sich deutlich verändert. Was es damit genau auf sich hat, erfahren Sie im Folgenden:

Die neue Website: Greifen Sie jetzt noch schneller auf viele hilfreiche Informationen zu!

Eventuell ist es Ihnen ja bereits aufgefallen, unsere Website ist jetzt noch übersichtlicher, damit Sie nun schneller auf viele hilfreiche Informationen rund um das Thema Geldanlage zugreifen können. Schauen Sie doch mal vorbei und lernen Sie z. B. in unserem neugestalteten Service-Teil unser Team noch besser kennen.

Die Academy: Erweitern Sie Ihr Wissen über die weltweiten Kapitalmärkte!

Während sich vaamo in den letzten 3 Jahren stetig weiterentwickelt hat, sind unsere Kunden mit uns gewachsen. Für viele von Ihnen sind wir mittlerweile nicht nur ein Vermögensverwalter, sondern auch ein wichtiger Partner Ihrer Weiterbildung bezüglich des Themas Geldanlage geworden. Dieses Angebot wollen wir noch weiter ausbauen und bieten Ihnen in naher Zukunft die Academy, in welcher Sie u.a. neue spannende Informationsvideos und -webinare finden werden. Dort finden Sie dann bestimmt ein spannendes Video, oder haben Anregungen über Themen, die Sie interessieren. Wir freuen uns schon jetzt über Ihre Vorschläge.

Der Rückrufservice: Maximale Flexibilität für unsere Kunden!

Lassen Sie uns gerne bei Fragen oder Anregungen wissen, wann Sie erreichbar sind und wir rufen Sie im Rahmen unseres neuen Rückrufservice zu Ihrer persönlichen Wunschuhrzeit an. Dieses neue Feature soll Ihnen in Zukunft ermöglichen, Ihren Kontakt mit vaamo noch flexibler und einfacher als bisher zu gestalten.

Das neue Gebührenmodell: 

Zusätzlich zu den neuen Angeboten senkt vaamo auch die Kosten Ihrer Geldanlage. Seit 1. Juli können Sie ab einem durchschnittlich investierten Vermögen in Höhe von 100.000 € stark profitieren und zahlen zukünftig nur noch 0,49 % statt 0,79 % p. a. Servicegebühr. Dadurch sparen Sie mindestens 300 € pro Jahr gegenüber dem aktuellen Gebührenmodell. Prüfen Sie doch gleich mal nach, ob Sie die 100.000 € bereits überschritten haben oder kurz davor stehen. Es lohnt sich!

In eigener Sache:

Nachdem wir lange darüber nachgedacht, viele Argumente für beide Seiten abgewogen und uns Kundenfeedback eingeholt haben, sind wir zu dem Entschluss gekommen, Sie zukünftig mit „Sie” anzusprechen. Auch wenn es viele Befürworter sowohl für „Du” als auch für „Sie” gibt, so scheint das „Sie” im Kontext einer professionellen Vermögensverwaltung passender. Nichtsdestotrotz können Sie sich selbstverständlich sicher sein, dass unser Service dennoch so persönlich und vertrauensvoll bleiben wird wie bisher. Vielmehr wollen wir in Zukunft noch stärker auf Sie eingehen. Lassen Sie uns wissen, was Sie persönlich interessiert und was wir besser machen können. Rufen Sie uns gerne auch weiterhin an, wir freuen uns auf Sie (069 3807 6632).

 

Wie Sie mit vaamo gegen die Altersarmut ankommen können

Wieder einmal hat es das Schlagwort „Altersarmut“ in die aktuelle Presse geschafft. Grund hierfür ist die am 26. Juni 2017 veröffentlichte Studie der Bertelsmann Stiftung mit dem Titel „Entwicklung der Altersarmut bis 2036: Trends, Risikogruppen und Politikszenarien“. Doch an dieser Stelle geht es uns nicht darum Angst zu schüren, sondern wir wollen uns von ihr inspirieren lassen, schon längst vorhandenes Wissen zu rekapitulieren. Wir wollen Sie für die Zukunft wappnen.

Fakten:

In einer von comdirect durchgeführten Umfrage, gab fast jeder Zweite an, dass er nicht privat für die eigene Altersvorsorge spart. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von dem Glauben, keine ausreichende Liquidität zu besitzen, bis hin zu der Annahme, dass das Sparen für die Altersvorsorge kompliziert sei. Vielleicht fühlen Sie sich sogar ertappt. Aber ist es denn wirklich so? Muss Sparen kompliziert sein?

Wir wollen unser Geld möglichst schnell verfügbar haben, und so parken viele Deutsche ihre Liquidität in längst nicht mehr rentablen Produkten wie Tagesgeldkonten oder Sparbüchern, deren Verzinsung bereits seit mehreren Jahren unter der Inflationsrate liegt. Der Internationalen Währungsfonds (IWF) geht sogar von einem Anstieg der Inflation auf 2,4 % pro Jahr für Deutschland bis 2022 aus. So wird prognostiziert, dass deutsche Haushalte innerhalb der kommenden 20 Jahren 14.000 EUR durch gerade eben diese Produkte verlieren. „Im Schnitt lassen die Menschen 4 % Rendite im Jahr auf der Straße liegen“ fand Prof. Dr. Andreas Hackethal mit seinem Team an der Goethe-Universität Frankfurt heraus.

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Schlussfolgerung:

Das eine langfristige Anlage nicht kompliziert sein muss und sie trotzdem jederzeit über Ihr Geld verfügen können, stellt vaamo bereits seit 2014 unter Beweis. Mit einer Anlage am Kapitalmarkt können Sie langfristig höhere Renditen erreichen und somit dem negativen Einfluss der Inflation entgegenwirken. Für den langfristigen Vermögensaufbau nutzen die meisten unserer Kunden einen monatlichen Sparplan. Denn die Beträge werden automatisch vom Konto abgebucht und Sie müssen sich nicht jeden Monat erneut dazu aufraffen, eine Überweisung zu tätigen. Auch schon mit einer geringen Höhe können Sie viel erreichen, denn sowohl ein mehrjähriger Anlagehorizont als auch der Cost-Average-Effekt stehen Ihnen bei der Renditebildung zur Seite. Jedoch ist es mit der bloßen Einrichtung des Sparplans nicht getan. Sie sollten Ihre Einkommenssituation regelmäßig neu betrachten und Ihren Sparplan entsprechend anpassen. Denn mit steigendem Einkommen erhöht sich in der Regel auch der Lebensstandard und damit der Bedarf an Liquidität im Alter.

Nehmen Sie sich daher die Zeit und passen Sie Ihre Sparpläne jetzt an.

Die Inhalte dieses Blogartikels dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als vorrangige Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden.

Finanzgeschehen im Juni

Auch im Juni wurden an den globalen Börsen neue Bestmarken gesetzt. Ob die US-Leitbörsen Dow Jones und S&P 500 oder in Europa der DAX, Anleger konnten sich über neue Rekordhochs freuen. Zuletzt wurde der Optimismus aufgrund der Sorgen vor einer baldigen Straffung der Geldpolitik allerdings gedämpft. So schickte der Chef der Europäischen Zentralbank Mario Draghi mit einigen Äußerungen die Gemeinschaftswährung auf ein 1-Jahres-Hoch und die Börsen nach unten. Die Bedenken vor einer baldigen geldpolitischen Wende sind allerdings unbegründet.

DAX mit Rekordhoch und Rückfall auf April-Niveau

Der DAX kann stellvertretend betrachtet werden, um die Börsen-Entwicklung in Europa zu erklären. Sehr gute fundamentale Daten aus der Eurozone, ein Rückgang der Arbeitslosigkeit auf Mehrjahres-Tief und eine sehr zuversichtliche Stimmung unter Unternehmen wie Konsumenten halfen dem DAX im Juni bis knapp an die 13.000-Punkte-Marke zu steigen. Betrachtet man den Durchschnitt der Eurozonen-Einkaufsmanagerindex-Werte, die die Zuversicht der Unternehmen widerspiegeln und gleichzeitig als guter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung dienen, dann könnte die Wirtschaft im gemeinsamen Währungsraum im zweiten Quartal noch stärker gewachsen sein als im ersten Quartal und auch erneut die USA hinter sich lassen. Dem gesunden Bild an den Börsen hat der Europäische Zentralbankchef Mario Draghi allerdings mit seinen jüngsten Äußerungen, die, wenn man den anschließenden Versuch der Beruhigung seiner Notenbank-Kollegen betrachtet, unbeabsichtigt einen Hieb versetzt. So erklärte er, dass er eine Fortsetzung der konjunkturellen Erholung in Europa erwartet und zuversichtlich ist, dass die Inflation bald in Richtung Zielwert steigen wird. Eigentlich unspektakulär, an den Märkten wurde jedoch spekuliert, ob die europäische Geldpolitik bald gestrafft wird. Als Resultat fielen die Kurse von europäischen Staatsanleihen, die im Rahmen des milliardenschweren Wertpapieraufkaufprogramms der EZB erworben werden und der Euro stieg auf ein 1-Jahres-Hoch gegen den USD. Ein starker Euro schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der exportorientierten, europäischen Wirtschaft und zog so die Börsen-Indizes in Mitleidenschaft und den DAX auf April-Niveau.

Inflation bleibt schwach

Die Unruhe an den Märkten dürfte sich allerdings bald legen, denn ein wesentlicher Faktor der die Geldpolitik beeinflusst, die Verbraucherpreisentwicklung, bleibt weiterhin hinter der Zielrate der EZB zurück. So hat sich die Inflationsrate im Juni gegenüber dem Vormonatswert weiter abgeschwächt. Nachdem im Mai noch ein Anstieg um 1,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat vermeldet wurde, fiel die Teuerung im Juni auf 1,3 %. Akuten Handlungsdruck auf die EZB löst dies nicht aus. Zumal die Verbraucherpreise im Juni durch saisonale Effekte gestützt wurden, die im nächsten Monat bereits wieder entfallen werden.

USA heben Zinsen zum zweiten Mal an

In den USA hat die zögerliche Normalisierung der Geldpolitik mit einem vierten Zinsanhebungsschritt seit Ausbruch der Finanzkrise auf nun 1,25 % bereits begonnen. Allerdings zweifeln die Marktteilnehmer zunehmend daran, dass die US-Geldpolitiker rasch die nächsten Zinsschritte einleiten werden. Die am Markt gehandelte Wahrscheinlichkeit eines weiteren Zinsschrittes noch dieses Jahr sind zuletzt unter 50 % gefallen. Denn auch in den USA bleibt die Inflation hinter der gesetzten Zielrate von 2 % zurück. Zusätzlich jedoch ist die wirtschaftliche Dynamik allenfalls robust. Das letzte was die Notenbanker ob in Europa, den USA oder Japan möchten, ist durch eine verfrühte Straffung der Geldpolitik der wirtschaftlichen Erholung zu schaden oder das Schreckgespenst einer Deflation wieder hervorzuholen. Für die Börsen bedeutet dies weiterhin extrem günstige Liquidität bei einer guten Konjunkturentwicklung.

Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als vorrangige Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden.

Finanzgeschehen im Mai

Im Mai kamen mit dem Abebben politischer Risiken in Europa und einer anziehenden Weltkonjunktur Frühlingsgefühle bei den globalen Investoren auf. Das führte zu neuen Rekordständen unter anderen im MSCI-Welt-Index und im DAX. Bei den Anfang des Jahres allen vorausgeeilten US-Indizes konnte im Mai allerdings nur der Nasdaq einen neuen Rekordstand markieren, während der Dow Jones und S&P 500 auf hohem Niveau verharren. Hier spielen Spekulationen über eine potenzielle Amtsenthebung und auch eine verminderte Durchsetzungskraft des US-Präsidenten Donald Trump eine Rolle in der Zurückhaltung der Investoren.

Europa atmet auf und überholt die USA

Nachdem auch in Frankreich ein Wahlsieg von Euro-kritischen Politikern abgewendet wurde, erhält das Projekt Europa eine Durchschnaufpause. Investoren, die sich zuvor mit Investments auf dem alten Kontinent zurückgehalten haben, nutzten die Gelegenheit um ihre Positionen aufzustocken. Denn die Attraktivität Europas für die internationalen Marktteilnehmer steigt nicht nur aufgrund der relativ günstigeren Aktien-Bewertungen. Die Fundamentaldaten zeigen eine positive Entwicklung auf: So wuchs die Wirtschaftsleistung der Eurozone von Januar bis März im Vergleich zum Vorquartal um 0,5% und damit mehr als doppelt so schnell wie in den USA. Die Arbeitslosenquote im gemeinsamen Währungsraum fiel mit 9,3% zudem zuletzt auf den tiefsten Stand seit März 2009. Währenddessen verharrt die Inflation mit 1,4% auf niedrigem Niveau. Das ist für Investoren durchaus ein wichtiger Punkt, denn so lange die Inflation trotz der positiven Wirtschaftsdynamik nicht allzu stark anzieht, wird die Europäische Zentralbank sich mit einer Straffung der Geldpolitik zurückhalten.

USA wandeln sich zum Sorgenkind

So schnell kann das Blatt sich wenden: Während noch im Frühjahr aufgrund der Unsicherheiten vor den wichtigen Wahlen in Europa die Marktteilnehmer sorgenvoll auf Europa blickten, bestimmen nun Sorgenfalten aufgrund des US-Präsidenten Donald Trump das Bild auf dem Parkett. Mit seiner Entscheidung den FBI-Chef James Comey, der die Untersuchungen über eine Verwicklung des Trumpschen Wahlkampfteams mit Russland untersuchte, abzusetzen, hat Donald Trump über Nacht die Wetten auf ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn steigen lassen. Auch vielen Republikanern, die sich bisher mit Kritik zurückhielten, ging dieser Schritt zu weit und sie befürworteten das Einsetzen eines Sonderermittlers. Unabhängig davon, ob es zu einer Amtsenthebung in den USA kommen wird, alleine die Unsicherheit darüber lastet aktuell auf den US-Börsen.

Investoren sehr zuversichtlich

Trotz der Unwägbarkeiten rund um Donald Trump und selbst vor den Brexit-Verhandlungen, Investoren zeigen sich sehr zuversichtlich, wie anhand der VIX- und VDAX-Indizes abgelesen werden kann. Diese Indizes basieren auf Index-Optionen auf den S&P 500 (VIX) und den DAX (VDAX), und bilden die erwartete Volatilität dieser Leitindizes wieder. Daher werden der VIX und VDAX auch als „Angstbarometer“ bezeichnet. Mit aktuellen Niveaus jeweils um dem niedrigsten Stand seit 2014 zeigt sich ein Bild von sehr zuversichtlichen Investoren, die kaum Anstalten machen, sich abzusichern.

Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als vorrangige Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden.

Experten meinen. Interview mit Hartmut Petersmann, Gründer des Petersmann Instituts für den unabhängigen Finanzberater

HP_F3404_klKannst Du Dich unseren Lesern kurz vorstellen?

Mein Name ist Hartmut Petersmann und ich habe das „Petersmann Institut für den unabhängigen Finanzberater“ gegründet. Wir sind der Meinung, dass der höchste Anspruch an die Finanzberatung gerade mal gut genug ist, dem Kunden dienen zu dürfen. Unsere Mitglieder verstehen sich als Anwalt ihrer Kunden in Sachen Finanzen, sind unabhängig, professionell und erfahren. Am Ende des Tages ist das Ergebnis für den Kunden aber nur so gut, wie es die Produktvehikel hergeben. Darum kommt der Produktprüfung eine besondere Bedeutung zu. Aus dieser Überzeugung heraus, sind wir auch auf die Idee gekommen, die Studie zu den Transaktionskosten in Fonds anzufertigen. In sieben verschiedenen Kompetenzzentren unseres Instituts erarbeiten wir für jede wichtige Asset-Klasse und IFA-Belange ähnliche Ideen. In meinem unmittelbaren Vorleben war ich Partner bei einer Privatbank.

Bitte fasse für unsere Leser die wesentliche Erkenntnis Ihres aktuellen Reports in 2-3 Sätzen zusammen.

Gutgläubige Anleger gehen beim Kauf eines Fonds davon aus, dass die angegebene Gesamtkostenquote (TER) ihrer Bezeichnung gerecht wird. Unsere Analysen über die letzten Jahre von mehr als tausend Fonds hat ergeben, dass die in der  TER NICHT enthaltenen Transaktionskosten mitunter überraschend hoch sind und somit die Rendite der Anleger teilweise erheblich schmälert.

Das sieht ja nach vielen Stunden intensiver Analysearbeit aus. Wie aufwendig waren diese Auswertungen?

Für einen Anleger ist es fast unmöglich, sich die hierzu erforderlichen Daten zu beschaffen und aussagefähig zu berechnen. Wir haben uns hierzu eine relativ standardisierte Systematik ausgedacht, mit welcher wir viele Fonds beobachten und analysieren können. Aber Sie haben recht. Bis es soweit war, mussten wir viel Arbeit und Zeit aufwenden.

Du hast die Studie bereits zum dritten Mal durchgeführt. Siehst Du über Zeit Veränderungen?

Nein. Auffällige Anbieter blieben auffällig. Günstige Anbieter blieben günstig. Die auffälligen Anbieter selbst reden sich häufig mit „Ausrutscher“ oder „marktabhängig bzw. ansatzabhängig“ heraus. Unsere Analyse lässt eher die Schlussfolgerung zu, dass es sich eher um „Hauspolitik“ handelt. Diese gilt es bei der Fondsselektion herauszufinden.

Die Ergebnisse sind gerade für die großen Fondsgesellschaften schon fast skandalös. Wie reagieren Presse und Verbraucherschützer auf diese Ergebnisse? Haben sich die großen Fondsgesellschaften schon bei Dir gemeldet? 

Skandalöser als die Ergebnisse selbst ist unseres Erachtens der Umgang mit diesen Erkenntnissen. Wir hätten statt „Schulterzucken“ und Ignoranz mehr aktive Reaktionen in der Praxis im Sinne eines weiteren Selektionskriteriums oder Mitbewerberbeobachtung erwartet. Die Presse hat hier und dort natürlich reagiert, betreibt aber häufig eher eine „klientelbezogene“ Berichterstattung. Und: Ja. Manche Häuser beobachten unsere Ergebnisse sehr ernsthaft.

Welche Handlungsempfehlungen leitest Du für Deine Kunden daraus ab? Wie sollen sich Anleger verhalten?

Ganz einfach: Der Anbietende sollte schlicht darauf aufmerksam machen, dass wirklich die Gesamtkosten im Auswahlprozess eine Rolle gespielt haben und zum Auswahlergebnis beigetragen haben. So kann sich der Anleger sicher sein, dass auch dieser Punkt gewürdigt wurde. „Geiz ist zwar geil“, jedoch sind die Kosten alleine auch nicht das Maß aller Dinge.

Was machst Du hinsichtlich Deiner eigenen Geldanlage?

Mein Vermögen ist gut über die wichtigsten Asset-Klassen verteilt, wird von Profis nach den gemeinsam erarbeiteten Rahmenbedingungen verwaltet und:  Das Wichtigste: Ich vertraue und erwarte keine Zauberkunst. So sollte es sein.